Die afrikanischen Staaten haben sich zu einer Vielzahl von Regionalorganisationen zusammengeschlossen. Schon 1963, als noch nicht einmal alle Staaten die Unabhängigkeit erlangt hatten, wurde die Organisation für Afrikanische Einheit (Organisation for African Unity, OAU) gegründet. In den darauffolgenden Jahrzehnten kam es zudem zu einer verstärkten Integration auf Ebene der einzelnen Subregionen. In Westafrika, Ostafrika, Zentralafrika und im südlichen Afrika wurden regionale Zusammenschlüsse aus der Taufe gehoben. Diese Organisationen verfolgten vorrangig wirtschaftliche Zielsetzungen, strebten zum Teil aber auch eine verstärkte Zusammenarbeit in politischen Fragen an. Eine neue Dynamik erfuhr die regionale Integration durch die Auflösung der OAU und die Gründung der Afrikanischen Union (AU) im Jahre 2002. An die AU und an ihr Entwicklungsprogramm New Partnership for Africa's Developement (NEPAD) werden innerhalb und außerhalb Afrikas große Hoffnungen geknüpft.



