Security by proxy? The EU and (sub-)regional organisations:
the case of ECOWAS
von Bastien Nivet, in: Institute for Security
Studies, Occasional Paper 63, März 2006
Nicht nur aus historischer Verantwortung bildet der
afrikanische Nachbarkontinent einen Schwerpunkt
europäischer Außenpolitik. Das EU-Engagement
zielt vor allem auf eine umfassende politische und
wirtschaftliche Stabilisierung. Ein wesentliches Mittel
dazu ist die Unterstützung von Regionalorganisationen.
Über die klassische Entwicklungspolitik hinaus
vervollständigt die EU dabei ihr
außenpolitisches Instrumentarium. Die ECOWAS hat sich
ebenfalls zu einem immer wichtigeren regionalen Akteur auf
dem Gebiet der Sicherheitspolitik entwickelt. Jetzt geht es
um eine Intensivierung der Beziehungen. Eine schier endlose
Agenda an Themen und vor allem Konflikten ist zu
bearbeiten.
Stefan Mair, Die regionale Integration und
Kooperation in Afrika südlich der Sahara
in: Aus Politik und Zeitgeschichte
13-14/2002, S.15-23.
Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)
Veröffentlicht am 11. Februar 2008
50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.