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Volksrepublik China
Die Politisch-Strategische Entwicklung der VR China ist
eines der wichtigsten Zukunftsthemen der internationalen
Beziehungen. Der Einbindung Chinas - und damit eines Viertels
der Menschheit - in die internationale Staatengemeinschaft und
Weltwirtschaft kommt heute eine herausragende Bedeutung
für die Lösung vieler globaler Fragen der
internationalen Beziehungen zu.
Karte
Spezialthemen
Grundlagen
- Chinas wirtschaftlicher Aufstieg und Einstieg in das internationale System
von Andreas Beyer, April 2007
Die Volksrepublik China hat eine Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen, einen riesigen Markt und ehrgeizige Ziele. Dabei trifft die vormals kollektivistisch organisierte Gesellschaft unter einer autoritären Führung auf ein wirtschaftlich und militärisch von demokratischen Marktwirtschaften dominiertes Umfeld. Das Dilemma der chinesischen Führung: Der Aufstieg Chinas von der isolierten Regional- zur Großmacht ist nicht ohne Zugeständnisse an die Staatengemeinschaft zu schaffen. Die Verbreitung von Werten wie Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit unterminiert dabei die Machtstellung der kommunistischen Partei. Peking muss daher auf der internationalen Bühne eine zunehmend schwierige Gratwanderung vollziehen.
-
Politisch-Strategische Entwicklung der VR China
von Frank Umbach
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Tabellen, Übersichten und Grafiken
von Frank Umbach
Analysen
-
Facing China's rise: Guidelines for an EU strategy
von Marcin Zaborowski (Hg.), in ISS Chaillot Paper 94, Dezember
2006
Im September 2006 verabschiedeten die EU und China auf dem
neunten EU-China-Gipfeltreffen ein gemeinsames
Abschlussstatement, in dem sie sich zu vertiefter
politischer Zusammenarbeit und Dialog bekennen. Bleiben die
Fragen: Welche Politik soll die EU verfolgen, welche
Initiativen anstoßen, welche Interessen hervorheben?
Schwerwiegende Fehler kann sich die EU als einer der
Hauptpartner der Volksrepublik nicht erlauben. In acht
Einzelbeiträgen analysieren die Autoren die Rolle
Chinas in den internationalen Beziehungen sowie in
einzelnen Politikfeldern (Militär, Energie, regionale
Sicherheit, Demokratisierung und Handel) und leiten
Handlungsoptionen und Empfehlungen für die EU ab.
[pdf]
-
China als Akteur der Weltpolitik
von Xuewu Gu, in
Aus Politik und Zeitgeschichte 49, 4. Dezember 2006, S.
3-8
Der wirtschaftliche Aufstieg der Volkrepublik China geht
zunehmend einher mit weltweiten Ambitionen des
Riesenreiches. Der Autor fasst die vielfältigen
Herausforderungen für das Land zusammen: Die
KP-Führung muss sich gleichermaßen mit den USA
als Handelspartner arrangieren, aber deren Hegemonie an der
südöstlichen chinesischen Peripherie
einkalkulieren. Parallel dazu sollen neue strategische
Partnerschaften mit der EU und Russland der Volksrepublik
weitere Optionen eröffnen; Afrika rückt als
Exportmarkt für chinesische Produkte ebenso in den
Fokus der Außenpolitik Pekings.
- Chinas
wirtschaftlicher Aufstieg
von Tobias Fehlbier, in: 360° 1/2006, S.
22-35
China als bestimmender Faktor des künftigen
weltpolitischen Geschehens ist aus internationalen Debatten
nicht mehr wegzudenken. Dabei werden die enormen
wirtschaftlichen Wachstumsraten optimistisch in die Zukunft
fortgeschrieben. Der Autor sammelt zunächst weitere
grundlegende Merkmale für eine Weltmacht und nennt
Risikofaktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung der
Volkrepublik gefährden könnten. Die Frage, ob
sich der Aufstieg Chinas im internationalen Kontext eher
kooperativ oder konfrontativ vollzieht, hängt eng
zusammen mit der Abhängigkeit der
politisch-militärischen von der wirtschaftlichen
Stärke des Landes. Die weltweite wirtschaftliche
Verflechtung spricht für einen berechenbaren und
verantwortungsvollen Akteur. [pdf]
-
Die Chinapolitik der USA
von Kay Möller, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 16, 3. April 2006, S.
12-18.
Die Chinapolitik der USA hat seit dem Amtsantritt von
George W. Bush vier Phasen durchlaufen: halbherzige
Konfrontation, halbherzige Kooperation,
Vernachlässigung und drohender Orientierungsverlust.
Der Autor analysiert die wirtschaftlichen und
sicherheitspolitischen Beziehungen beider Staaten
zueinander und beleuchtet die Menschenrechts- und
Demokratiefrage, sowie den ungeklärten Status Taiwans.
Die US-Administration benötigt eine schlüssige
und praktikable Strategie, so der Autor, andernfalls
könnten Lobbygruppen die Chinapolitik negativ
beeinflussen.
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China – Partner, Competitor, or Foe?
Economic and Political Opportunities, Challenges and
Risks
von Stormy Mildner, Juni 2005
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Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und USA
von Anneke Maleh, März 2005
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China and Taiwan as New Members in the World Trade
Organization: Opportunities and Challenges
von Dr. Bernhard May
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Der Drache schärft die Klauen. China modernisiert
seine Streitkräfte und ist zum weltgrößten
Rüstungsimporteur aufgestiegen
von Frank Umbach
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Geostrategische und Geoökonomische Aspekte der
chinesischen Sicherheits- und Rüstungspolitik zu
Beginn des 21. Jahrhunderts - Die Verknüpfung
traditioneller Sicherheitspolitik mit Ressourcenfragen im
geopolitischen Denken Chinas
von Frank Umbach
-
China - unaufhaltsamer Machtfaktor?
von Frank Umbach
-
Chinas Energiepolitik - Globale Dimensionen und
Auswirkungen
von Frank Umbach, in: Internationale Politik, 1/2001
-
Chinas Aufrüstung - Ein Alarmzeichen
von Frank Umbach, in: Internationale Politik 7/2000
- weitere Analysen im Internet
Dokumente
Ausgewählte
Literatur
von Andreas Beyer
Aktuelle
Literatur
erstellt von der
Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP, Stand Februar
2004
Links