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Fortsetzung: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Alexander Schwertner

2. Konflikthintergründe

Um die Zusammenhänge der Entwicklung seit Anfang der 90er Jahre in Ägypten darzustellen, braucht es einer kurzen Herleitung, die die Hintergründe und Grundgedanken sowohl des politischen Islam, als auch des Nationalstaates im nahen Osten widerspiegelt.

2.1 Politischer Islam

An dieser Stelle würde es zu weit gehen, alle Konzepte die der politische Islam beinhaltet in ihrer Entstehung und ihrer komplexen Ideenstruktur zu erläutern. Es soll vielmehr geklärt werden wie der Islamismus als politische Ideologie in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstand und welche Kernannahmen ihm zugrunde liegen. Dabei ist es wichtig, die Umstände und historischen Eigenheiten in der Entstehungs- und Konsolidierungsphase der einzelnen Bewegungen zu beachten, da es zu kurz greifen würde, den politischen Islam oder Islamismus[2] nur als eine Antwort auf das Scheitern der panarabischen Idee und die vermeintliche kulturelle, politische und wirtschaftliche Unterdrückung durch die säkularen westlichen Staaten zu sehen, obwohl dies, wenn auch in einem komplexeren Zusammenhang, sicherlich der internationale Kontext ist, in welchem sich der politische Islam entwickeln konnte.

„[...] today´s Islamist thinkers and activists are creatively deploying selected elements of Islamic tradition, combinied with ideas, techniques, institutions, and commodities of the present and recent past, to cope with specifically modern predicaments: political, social, economic, and cultural issues that emergeed in the Middle East as a result of the expansion of the world capitalist market, the colonization of important areas of the region by England and France, the formation of new territorial nation-states, the rise and decline of secular nationalist movements, the frustrations and failures of economic development, the reformation of the gender relations, and the hybridization of culture and identity in the course of the wide range of contacts and interactions among Europeans and their cultures and peoples of the Middel East.“ (Stork, Beinin, 1997, 4)

Grundlegend für die Erstarkung des Islam als politische Ideologie war die Entstehung der Muslim-Bruderschaft, die 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten etabliert wurde. Sie bildete den Anfang einer islamistischen Bewegung, die den politischen Islam als Lösung aller inneren und äußeren Probleme, denen sich die islamische Bevölkerung ausgesetzt sah, propagierte.

Die Entstehung der seit den frühen 70er Jahren in Ägypten aufkommenden militant islamistischen Gruppierungen steht im engen Zusammenhang mit dem verlorenen Sechs-Tage-Krieg von 1967. Das Scheitern der Panarabischen Idee hinterließ ein ideologisches Vakuum, in das die Ideen des politischen Islam als „eigene, muslimische“ Ideologie Einzug fanden. Hierbei ist die Grundannahme, dass die islamische Gemeinschaft das Ziel einer weltweiten, von den westlichen Staaten betriebenen Verschwörung sei. (Abu Zeid, 1995, 10) Die Weltordnung bildet dabei das, vom Westen aufgesetzte, Dominierungssystem. Dieses System besteht aber aus säkularen Staaten und definiert sich nicht über die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, wie es dem traditionellen Konzept der islamischen Umma[3] entsprechen würde. Islamisten benutzen nun die Umma, die Idee der islamischen Gemeinschaft, um darzulegen, dass diese nicht mit dem internationalen System vereinbar sei. (Podeh, 1997, S. 44)

Viele islamistische Gruppen berufen sich bei ihrer Ablehnung der modernen Gesellschaft auf Sayyid Qutb, der mit seinen Schriften den Grundstein einer umfassenden weltanschaulichen Theorie legte. Qutb war selbst Mitglied der Muslim-Bruderschaft, trennte sich jedoch von ihr, da seine radikalen Aufrufe zur Gewalt keinen anklang fanden. (Zeidan, 1999, 1) Qutb entwickelte seine Theorien in ägyptischer Gefangenschaft, seine Schriften entstanden demnach unter dem persönlichen Eindruck massiver Repressalien gegen ihn und andere Muslim-Brüder. Seine Hinrichtung 1966 sollte ihn zum Märtyrer für die neu entstehenden militanten Gruppen werden lassen. Er schaffte die ideologisch-theoretischen Grundlagen, die bis heute für viele Militante eine Revolte gegen die Staatsautorität rechtfertigten. Den islamischen Staaten wird dabei vorgeworfen in die vorislamische Zeit der Jahila[4], der Barbarei und Ignoranz, zurückgefallen zu sein. (Kogelmann, 1999, 81) Die einzige Lösung um die Krise der Unterordnung zu überwinden, sei die Rückbesinnung auf den Islam, sowohl auf regionaler, als auch auf internationaler Ebene. Dabei soll die Sharia als Rechtsgrundlage einer neuen, idealen, von Gott geleiteten islamischen Gesellschaft dienen.(Zeidan, 1999, 3) Durch die selektive Auswahl und Interpretation religiöser Texte wird somit eine vermeintlich ideale Ordnungsvorstellung entwickelt, die zum Ziel hat, die eigenen, „unislamischen“ und die westlichen Regime durch eine islamische Herrschaftsform zu ersetzen. (Abu Zeid, 1995, 12) Dies sei durch die Rebellion der „wahren Gläubigen“ zu erreichen, welche dies mittels des Jihad[5] durchzusetzen hätten.(Vatikiotis, 1987, 65-66) Die Glorifizierung und Verzerrung der islamischen Vergangenheit wird hier zur Legitimation des eigenen politischen Handelns missbraucht. Dabei werden historische Wahrheiten schlicht und einfach weggelassen oder verleugnet. So wird zum Beispiel bei der Verdammung der Jahila gerne übersehen, dass viele der vom Islam übernommenen Elemente, unter ihnen die Pilgerfahrt nach Mekka, aus dieser „vorislamischen“ Epoche stammen. In den Anfängen des Islam, während des so genannten „Goldenen Zeitalters“ (622-661) ließen moslemische Führer, genau wie der Prophet in Medina selbst, vorislamische Traditionen und Praktiken zu und etablierten sie somit. Auch wenn der Führer nach dem Recht der Sharia regieren sollte, so beruhte doch noch ein Großteil seiner Gesetzgebung und seines Führungsstils auf alt hergebrachten Riten und Traditionen. (Vatikiotis, 1987, S.39)

Es bleibt also festzuhalten, dass der Islamismus als politische Strömung zu verstehen ist, die in der „Rückbesinnung“ auf den Islam eine Lösung für die von Problemen gebeutelte islamische Bevölkerung sieht. Dabei werden dem Koran oder religiösen Schriften und Praktiken entliehene Konzepte den modernen Umständen angepasst.

The underlying causes of the rise of fundamentalism are based on real socioeconomic factors, although the articulation of the Islamic idea is phrased in romantic language.

(AbuKahlil, 1994, 682)

Auch wenn dies nur eine vereinfachte und schematisierte Zusammenfassung des in sich so komplexen Feldes politischer Islam darstellt, so soll doch klar geworden sein, dass hier die Religion und ihre Traditionen zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden.

2.2 Der ägyptische Staat

Wie bereits angemerkt, wäre es unzureichend, die Entwicklung islamistischer Gruppen und islamistischen Gedankengutes isoliert von ihrem Umfeld zu betrachten. Im Falle Ägyptens spielte und spielt der Staat eine zentrale Rolle in der wechselseitigen Beziehung zu den, ihn herausfordernden, Gruppierungen. Es lohnt sich daher Ägypten als Staatsgefüge kurz näher zu betrachten. Der Nationalstaat und somit die Vorstellung eines territorial begrenzten Staates kam im Zuge des europäischen Kolonialismus in den Nahen Osten. Als Folge der Suche nach nationaler Identität entstand in der Mitte der 30er Jahre die Idee des arabischen Nationalismus, als Versuch eine politische Identität und Legitimität zu schaffen. Mit der Machtübernahme durch die Freien Offiziere um Jamal Abd al-Nasser 1952 wurde dies auch in Ägypten zur politischen Realität. (Vatikiotis, 1987, 42) Dabei sah sich der Nationalstaat von Anfang an massiver Kritik ausgesetzt, war er doch mit seinen Vorstellungen von Territorium, Säkularität und Nation unvereinbar mit dem islamischen Konzept der Umma, welches sich über die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft definiert. Das Problem aller Staaten in der muslimischen Welt besteht also in der Lücke, die zwischen Tradition und religiöser Gemeinschaft auf der einen Seite und einer nationalstaatlichen Staatsform und Regierung auf der anderen Seite klafft. Die schwache Institutionalisierung dieser Staaten macht sie zu instabilen Gebilden, die eher durch militärische Macht als durch einen nationalen Konsens getragen werden. Der Nationalstaat hat es demnach seit seiner Implementierung im Nahen Osten als neue Ideologie nicht geschafft, der islamischen Gemeinschaft eine Basis und neue politische Identität und Loyalität zu geben. (Vatikiotis, 1987, 42) Um dieses Problem zu beheben, bedienten sich arabische Führer islamischer Symbole, um eine „islamische“ Basis ihrer Führung zu erzeugen. Dabei wurde eine Art Staatsislam entwickelt um religiöse Legitimität zu erreichen. Im Falle Ägyptens wurde und wird dieser vor allem von der al-Azhar Universität getragen. Der unter Nasser staatstragend gewordene arabische Nationalismus beinhaltete somit in seiner Rhetorik eine Vielzahl religiöser Motive. Dabei unterschied er sich jedoch deutlich von den Vorstellungen der islamistischen Muslim-Bruderschaft.(Barraclough, 1998, 237) Hatten diese von 1952 bis 1954 noch als politischer Ratgeber eng mit dem neuen Regime zusammengearbeitet, wurde sie nach 1954 zum Opfer starker staatlicher Repression[6]. Zwei Verhaftungswellen 1954 und 1965 führten schließlich dazu, dass eine große Anzahl Mitglieder der Muslim-Bruderschaft ins Ausland gingen. Unter Sadat änderte sich das Bild. Die Abkehr vom Nasserismus und sein Ziel, einen modernen, auf Wissen und Glauben beruhenden Staat zu formen, führte auch zur Entlassung der inhaftierten Muslim-Brüder und einer Rückkehr der Exilanten. Dies geschah wohl auch aus politischem Kalkül Sadats, der damit ein Gegengewicht zur radikalen Linken schaffen wollte.(Abdelnasser, 1994, 58) Ein legaler Status wurde der Bruderschaft aber nach wie vor verweigert. Allerdings nutzten eine Vielzahl nach 1967 entstandener, kleiner militanter islamistischer Bewegungen die freieren Möglichkeiten, um sich, insbesondere an den Universitäten, zu etablieren. Diese Gruppen bilden bis heute den Kern des radikalen politischen Islam in Ägypten. Es wird also deutlich, dass sich gegen den staatlich geführten Liberalisierungsprozess der Regierung ein bottom-up-Prozess dynamischer, islamistischer, fester in der Bevölkerung verankerter Bewegungen entwickelte. (Sadaki, 1995, 250)

Die Überschreitung des Suez-Kanals 1973 brachte der ägyptischen Bevölkerung neues Selbstvertrauen und Sadat den endgültigen Erfolg gegen seine politischen Gegner. Die Liberalisierung des nasseristischen Einparteiensystems 1976 sollte ein Zeichen für Demokratisierung und politische Meinungsfreiheit in Ägypten sein, dabei wurden die Parteien aber mehr oder weniger nur aus der Einheitspartei heraus geschaffen. Ohne Basis in der Bevölkerung und ohne Chance auf entscheidende politische Einflussnahme blieben sie schwache Randerscheinungen der Einparteienlandschaft. Auch von der wirtschaftlichen Öffnung Ägyptens der 70er Jahre profitierte nur ein kleiner Teil der Bevölkerung. Der Friedensvertrag von Camp David 1979 führte schließlich zur kurzzeitigen Isolation Ägyptens in der arabischen Welt und bestärkte die Islamisten in der Annahme in einem Staat zu leben, dessen Regierung an der Verschwörung gegen die islamische Bevölkerung beteiligt sei. Um den Friedensvertrag mit Israel vor der eigenen Bevölkerung zu begründen, ließ die Regierung durch die Al-Ahzar eine Fatwa erstellen. Einmal mehr wurde politisches Handeln im Nachhinein religiös begründet, um sich vor den Gegnern im eigenen Staat zu rechtfertigen. (Barraclough, 1998, 237)

Nach der Ermordung Sadats durch Mitglieder der radikal islamistischen Jihad Bewegung 1981 übernahm schließlich Mubarak die Staatsgeschäfte. Unter seiner Führung gab es zunächst keine direkte Konfrontation mit den Islamisten, bis schließlich mehrere Gewaltausbrüche in Oberägypten eine verschärfte Gangart des Regimes zur Folge hatten.(Pelletiere, 1995, S.11) Als Reaktion des immer stärker werdenden politischen Islam seit den frühen 80er Jahren ging Mubarak, noch stärker als seine Vorgänger, dazu über, den Islam in die staatliche Politik mit einfließen zu lassen, besonders deutlich ist diese Entwicklung anhand der al-Ahzar zu sehen, welche nicht mehr nur die Regierung legitimierte, sondern auch selbst Amtsaufgaben übernahm. (Barraclough, 1998, 236)

Die innenpolitische Entwicklung Ägyptens von 1952 bis zum Ende der 80er Jahre macht deutlich, dass der Staat sich nie vom Problem der mangelnden Legitimität befreien konnte. Nasser konnte zwar durch die Verfolgung der Muslim-Brüder die Bewegung unterdrücken, doch entstanden gerade unter dem Eindruck dieser Verfolgung Vordenker des militanten Islamismus wie Qutb. Die Entwicklung unterschiedlicher islamistischer Gruppierungen und deren zunehmende Radikalisierung fand ihren ersten Höhepunkt in der Ermordung Sadats 1981. Das Staatsgefüge Ägyptens konnte dadurch jedoch nicht zerstört werden. Der Staat schaffte es die erste Herausforderung zu überstehen, doch wurde auch gleichzeitig klar, wie ernst die Bedrohung wirklich war.


[2]Aus der Vielzahl unterschiedlicher Definitionen des politischen Islam soll in der vorliegenden Studie folgende gelten: Unter politischem Islam oder Islamismus wird eine politische Ideologie verstanden, die den Koran und andere religiöse Texte als politische Ideologie umdeutet um ihr Handeln und ihre Standpunkte zu rechtfertigen. Dabei werden selektiv islamische Traditionen mit neuen Ideen, Techniken, Institutionen und Ordnungsvorstellungen vermischt, um eine alle Lebensbereiche regelnde, vermeintlich auf dem Islam aufbauende Gesellschaftsordnung zu propagieren. (Stork, Beinin, 1997, 3-.4) Ähnliche Definitionen siehe: (Abdelnasser 1994, 10,11)
[3] Das Konzept der Umma wird hier folgendermaßen definiert: „´Umma is a community of believers where identity, allegience and commitment are vested in a universal brotherhood bound together by religious solidarity and common cultural heritage. It is held together by goals and ideals peculiar to it alone, with all members following the same laws and sharing a way of life based on Islam ideas“ (Abdelnasser, 1994, 12)
[4] Das Konzept der Jahila wurde von Sayyid Qutb während seiner Haftzeit in Ägypten in seinem zwischen 1955 und 1959 veröffentlichten Korankommentar charakterisiert. Dabei stellt der Zustand der Jahila eine Übertragung der Herrschaft und der Gesetzgebung auf die Willkür der Menschen, anstatt auf Gott und seine Gesetzgebung dar. Weiter verdeutlicht wurde dieses Konzept von Qutb in seinem letzen Werk „ma´aim fil-tariq“ (Wegweiser). Zwar bildete er mit seinen Schriften eine wichtige Grundlage der Theoriediskussion späterer islamistischer Vordenker, doch gab es auch Kritik seitens der Muslim-Brüder, die seine radikalen Ansichten nicht in letzter Konsequenz teilten. (Kogelmann, 1999, 81)
[5] Jihad wird hier als Kampf verstanden, was seiner eigentliche Bedeutung nicht gerecht wird, da das Gesamtkonzept auf einen winzigen Punkt reduziert wird. Es gibt wohl kaum ein islamisches Konzept, das, selbst unter arabischen Gelehrten, so umstritten ist wie das des Jihad. Allgemein kann aber gesagt werden, dass Jihad die Anstrengung den Islam zu verbreiten und zu verteidigen beschreibt, was das predigen des Islam einschließt und sich nicht auf den bewaffneten Kampf beschränkt. Zur Definition de Jihad siehe: “ (Abdelnasser, 1994, 14) Zur geschichtlichen Erklärung und Einordnung des Gesamtkonzepts siehe: (Abdelnasser, 1994, 20-27)
[6] In der Krise des März 1954 hatten sich die Muslim-Brüder zusammen mit General Naguib für eine Wiedereinsetzung der Konstitution und mehr politische Freiheit eingesetzt. Dabei kritisierten sie auch die Regierung hinsichtlich ihrer Politik gegenüber England in der heiklen Frage des Abzugs britischer Truppen vom Suez Kanal. Mit der Unterzeichnung des Abzugsvertrags und dem Unwillen der Führung politische Macht abzugeben, begann die Verfolgung der Muslim-Brüder.(Krämer, 1994, 212) Zur näheren Erläuterung der Vorgänge von 1954 siehe: (Abdelnasser, 1994, 43-52)

Fortsetzung: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?


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Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

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