Home > Regionen > Naher u. Mittlerer Osten > Irak

Irak

Der Dritte Golfkrieg beendete für das irakische Volk die Herrschaft Saddam Husseins, dessen Einpersonendiktatur mehr als zwei Jahrzehnte lang die Geschicke des Landes bestimmt hatte. So umstritten die Motive und Erfolgsaussichten des amerikanischen Militärschlages gegen Hussein im März 2003 auch waren, so muss nach der Entmachtung des Ba’thregimes der möglichst zügige und friedliche Aufbau einer stabilen irakischen Demokratie im Interesse der Weltöffentlichkeit liegen. Schon in den ersten Wochen nach dem Fall Bagdads sahen sich die amerikanischen Besatzungstruppen jedoch infolge des entstandenen Machtvakuums mit einem Zustand von Chaos und Anarchie konfrontiert, auf den sie schlecht bis gar nicht vorbereitet waren. Während die US-Führung seitdem versucht, ihre Strategie den Gegebenheiten im Land anzupassen, häufen sich die Hiobsbotschaften über Anschläge auf das amerikanische Militär und andere US-Einrichtungen. Nachdem der Terror seit August 2003 auch vermehrt nicht-amerikanische Truppen, internationale Akteure und irakische Ziele trifft, droht die Lage zu eskalieren. Es bleibt darüber hinaus fraglich, ob in dem ethnisch und religiös fragmentierten Land die verschiedenen politischen Kräfte und Gruppierungen in der Lage sein werden, für einen breiten gesellschaftlichen Konsens sowie die nötige Stabilität im neuen Irak zu sorgen.

Karte

Grundlagen

Analysen

Dokumente

Ausgewählte Literatur
von Ali Aybey

Aktuelle Literatur
erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP, Stand September 2005

Links

Sachgebiete

Lektüre

Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

Home | Newsletter | Suche | Impressum | Datenschutz | DGAP | RSS

Regionen

Service

Locations of visitors to this page

anzeige