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Teilregion Lateinamerika

Während die Volkswirtschaften Lateinamerikas mit zum Teil enormem Tempo wachsen, zeigt sich zunehmend deren wachsender Einfluss auf die außenpolitischen Zielsetzungen und Interessenschwerpunkte. Dabei ist die Wirtschaftspolitik des Kontinents jedoch in sich nicht geschlossen. Einerseits entstehen regionale Handelsgemeinschaften, andererseits treten einzelne Länder verstärkt in bilaterale Beziehungen. Die bisher wichtigsten Handelspartner USA und EU werden durch einzelne EU-Länder, vor allem aber durch China abgelöst. Dessen Rohstoffbedarf schafft Lateinamerika zwar einen verlässlichen Abnehmer, stellt aber eine Konkurrenz für nordamerikanische Interessen, und somit eine Gefahr für die Stellung zentralamerikanischer Exporte auf dem US- Markt dar.

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Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

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