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Russische Föderation
Russische Föderation
Karte
Spezialthema
Grundlagen
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Die Zukunft der Achse Moskau-Minsk
von Dana Schulze, Juli 2006
Das Jahr 2006 ist im GUS-Raum geprägt von
Gaspreisverhandlungen. Nach der Ukraine, Armenien und
Moldawien ist nun Weißrussland an der Reihe, seinen
Vertrag mit dem russischen Energiekonzern Gazprom zu
erneuern. Dabei steht wesentlich mehr zur Debatte als nur
der Lieferpreis für Erdgas. Es geht um eine
Neuausrichtung der weißrussisch-russischen
Beziehungen. Moskau hat deutlich gemacht, dass es seinem
Nachbarn künftig keine Sonderkonditionen mehr
gewähren will. Damit soll die Regierung in Minsk von
einem Zusammenschluss mit der Russischen Föderation
überzeugt werden. Auf Grund der starken
wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland wird
Weißrussland einen hohen Preis für seine
politische Unabhängigkeit zahlen müssen.
Analysen
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Russland und Georgien, Konfrontation statt
Kooperation
von Gulbaat Rzchiladse, in:
Osteuropa 7
/ 2007, S. 71 - 80
Seit dem Machtwechsel in Georgien 2003/04 ist das
georgisch-russische Verhältnis stark konfrontativ.
Einst Teil der Sowjetunion strebt die Kaukasusrepublik zum
Ärger Moskaus heute in die euroatlantischen Strukturen
(EU, NATO). Wichtigster Zankapfel zwischen beiden
Ländern sind die von Russland unterstützten
georgischen Separationsgebiete. Unterdessen staut sich in
der Region eine gewaltige Agenda an Problemen auf, die am
besten gemeinsam abgearbeitet wird; darunter radikaler
Islamismus und internationaler Terrorismus. [pdf]
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Relations in the Russia-Ukraine-EU triangle: 'zero-sum
game' or not?
von Vsevolod Samokhvalov, in: ISS Occasional Paper 68,
September 2007
Die Massenproteste der Orangen Revolution 2004 in der
Ukraine gegen Wahlfälschungen verhalfen der westlich
orientierten Opposition an die Macht. Seitdem haben sich
die Beziehungen zwischen dem postsowjetischen Land und der
EU intensiviert, während sich das ukrainisch-russische
Verhältnis verschlechterte. Die Pläne der
Russischen Föderation, die Ukraine stärker an
sich zu binden, kollidieren scheinbar mit einer
EU-Integration des Landes. Eine Analyse der Interessen
aller drei Akteure verdeutlicht, dass ein Nullsummendenken
fatale Folgen für die europäisch-russischen
Beziehungen und die Stabilität der Ukraine haben
könnte. Statt dessen muss eine gemeinsame
wirtschaftliche, energie- und sicherheitspolitische
Architektur für den Raum gefunden werden. [pdf]
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Die russische Politik gegenüber Ukraine und
Weißrussland
von Sabine Fischer, in: APuZ 8-9, 19. Februar 2007, S.
16-23
Die künftige sicherheitspolitische Heimat der beiden
postsowjetischen Länder ist noch nicht ausgemacht.
Ihre strategische Bedeutung hat jedoch bereits zu einer
Integrationskonkurrenz um den Raum zwischen Russland und
der EU geführt. Der Kreml betrachtet das umliegende
"Nahe Ausland" noch immer als seinen exklusiven
Einflussbereich, zu dessen "Verteidigung" er sogar die
Energieversorgung als politisches Druckmittel einsetzt.
Dieses Vorgehen hat jedoch den Einfluss und die
Attraktivität Moskaus als alternativen Integrationspol
eher geschmälert. Der Beitrag betrachtet die
unterschiedliche Entwicklung der "postrevolutionären"
Ukraine und des autoritären Weißrussland und
skizziert die außenpolitischen Optionen der drei
Akteure.
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Wirtschaftsboom statt Krise: Russlands Aufschwung unter der
Lupe
von Hermann Clement, in: Osteuropa 5, Mai
2006, S. 19-38
Noch Ende der 1990er Jahre befand sich Russland in einer
schweren Transformationskrise. Mittlerweile kann das Land
auf einen mehrjährigen wirtschaftlichen Aufschwung
zurückblicken. Wichtige Schlüsselindikatoren sind
seit geraumer Zeit positiv. Kann Moskau damit bald wieder
eine Weltmachtrolle übernehmen? Hohe Wachstumsraten
und die Konsolidierung des Staatshaushaltes verstellen den
Blick für grundlegende Probleme der russischen
Wirtschaft: Der Boom ist vor allem auf den florierenden
Rohstoffhandel zurückzuführen. Die mangelnde
Diversifizierung der Wirtschaft, die fortschreitende
Verstaatlichung, eine zu geringe Investitionsquote, die
grassierende Korruption, Rechtsunsicherheit und andere
Risiken gefährden die Nachhaltigkeit des
ökonomischen Take-Off. [pdf]
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"Outsourcing" de facto Statehood: Russia and the
Secessionist Entities in Georgia and Moldova
von Nicu Popescu, in: CEPS Policy Briefs
109, Juli 2006
In vielen der sich neu formierenden GUS-Staaten schwelen
Konflikte, die deren territoriale Integrität von
Beginn an in Frage stellen. Die ethnisch motivierten
Abspaltungsbewegungen in Georgien und Moldau und die damit
verbundenen Probleme sind heutzutage keine innere
Angelegenheit der Sowjetunion mehr. Schlüsselakteure
der Staatengemeinschaft wie EU oder USA engagieren sich in
zunehmendem Maß für eine Beilegung der
Auseinandersetzungen. Russland spielt bei dem
Konfliktmanagement in seiner unmittelbaren Nachbarschaft
eine dominierende Rolle, die darauf zielt, die Vormacht
Moskaus im GUS-Raum zu restaurieren. [pdf]
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Konturen einer neuen Ostpolitik
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer
41, Mai 2006, S. 1-6
Der postsowjetische Raum gerät zunehmend in Bewegung.
Regionale Mächte wie Kasachstan emanzipieren sich
aufgrund ihres Ressourcenreichtums von Russland. Die
großen Nachbarn China und Indien wollen in der Region
ihren Energiehunger stillen. Auswärtige Akteure wie
die Vereinigten Staaten von Amerika beanspruchen ebenfalls
ein großes Stück vom Kuchen. Und die EU?
Alexander Rahr analysiert die Interessen der
maßgeblichen Handelnden sowie Optionen für die
europäische Politik. Impulse werden nicht zuletzt von
Deutschland erwartet. [pdf]
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Deutschland und Russland - "strategische Partner"?
von Roland Götz, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 11, 13. März 2006,
S. 11-23
Die deutsch-russischen Beziehungen haben seit dem Ende des
Kalten Krieges an Breite und Tiefe gewonnen. Beide Staaten
sind mehr als nur wichtige Handels- und Energiepartner. Der
Prozess der Annäherung erstreckt sich auf viele
Bereiche und ruht auf zahlreichen Institutionen und
Abkommen. Abgesehen von Differenzen über die
politische und wirtschaftliche Kultur und den Kampf gegen
den internationalen Terrorismus gibt es kaum wesentliche
Konflikte. Das deutsch-russische Verhältnis muss sich
allerdings über eine reine Interessenallianz hinaus
entwickeln und darf dabei die osteuropäische
gemeinsame Nachbarschaft nicht übergehen.
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Putin's Foreign Policy toward Syria
von Mark N. Katz, in: MERIA Journal 1, März
2006
Dieser Artikel untersucht die Gründe, warum die
russisch-syrischen Beziehungen in den ersten fünf
Amtsjahren Putins nicht besonders eng waren und warum sich
das zu Beginn des Jahres 2005 schlagartig änderte. Des
Weiteren werden Putins Versuche analysiert, gleichzeitig
gute Beziehungen sowohl zu Israel als auch zu Syrien zu
unterhalten. Außerdem wird der Frage nachgegangen,
welche Auswirkungen verschiedene Zukunftsszenarien auf die
russisch-syrischen Beziehungen haben könnten
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Russia as a Newborn Superpower: Putin as the Lord of Oil
and Gas
von Vladimir Shlapentokh, in: Russia Profile, 10.
Februar 2006
Nach dem Ende des Kalten Krieges sah sich Russland mit
einer Demoralisierung und technischen
Rückständigkeit seines Militärs und mit
einer Krise seiner Volkswirtschaft konfrontiert. Viele
Stimmen in der Russischen Föderation bedauerten den
Verlust des Status als Supermacht. Doch unter der Regierung
Putin besinnt sich Russland auf seine enormen
Energiereserven und weiß den Öl- und Gasexport
als flexible und effektive politische Waffe zur
Durchsetzung innerer und äußerer Ziele
einzusetzen.
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