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Analysen zur Russischen Föderation
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"Outsourcing" de facto Statehood: Russia and the
Secessionist Entities in Georgia and Moldova
von Nicu Popescu, in: CEPS Policy Briefs
109, Juli 2006
In vielen der sich neu formierenden GUS-Staaten schwelen
Konflikte, die deren territoriale Integrität von
Beginn an in Frage stellen. Die ethnisch motivierten
Abspaltungsbewegungen in Georgien und Moldau und die damit
verbundenen Probleme sind heutzutage keine innere
Angelegenheit der Sowjetunion mehr. Schlüsselakteure
der Staatengemeinschaft wie EU oder USA engagieren sich in
zunehmendem Maß für eine Beilegung der
Auseinandersetzungen. Russland spielt bei dem
Konfliktmanagement in seiner unmittelbaren Nachbarschaft
eine dominierende Rolle, die darauf zielt, die Vormacht
Moskaus im GUS-Raum zu restaurieren. [pdf]
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Konturen einer neuen Ostpolitik
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer
41, Mai 2006, S. 1-6
Der postsowjetische Raum gerät zunehmend in Bewegung.
Regionale Mächte wie Kasachstan emanzipieren sich
aufgrund ihres Ressourcenreichtums von Russland. Die
großen Nachbarn China und Indien wollen in der Region
ihren Energiehunger stillen. Auswärtige Akteure wie
die Vereinigten Staaten von Amerika beanspruchen ebenfalls
ein großes Stück vom Kuchen. Und die EU?
Alexander Rahr analysiert die Interessen der
maßgeblichen Handelnden sowie Optionen für die
europäische Politik. Impulse werden nicht zuletzt von
Deutschland erwartet.[pdf]
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Deutschland und Russland - "strategische Partner"?
von Roland Götz, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 11, 13. März 2006,
S. 11-23
Die deutsch-russischen Beziehungen haben seit dem Ende des
Kalten Krieges an Breite und Tiefe gewonnen. Beide Staaten
sind mehr als nur wichtige Handels- und Energiepartner. Der
Prozess der Annäherung erstreckt sich auf viele
Bereiche und ruht auf zahlreichen Institutionen und
Abkommen. Abgesehen von Differenzen über die
politische und wirtschaftliche Kultur und den Kampf gegen
den internationalen Terrorismus gibt es kaum wesentliche
Konflikte. Das deutsch-russische Verhältnis muss sich
allerdings über eine reine Interessenallianz hinaus
entwickeln und darf dabei die osteuropäische
gemeinsame Nachbarschaft nicht übergehen.
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Putin's Foreign Policy toward Syria
von Mark N. Katz, in: MERIA Journal 1, März
2006
Dieser Artikel untersucht die Gründe, warum die
russisch-syrischen Beziehungen in den ersten fünf
Amtsjahren Putins nicht besonders eng waren und warum sich
das zu Beginn des Jahres 2005 schlagartig änderte. Des
Weiteren werden Putins Versuche analysiert, gleichzeitig
gute Beziehungen sowohl zu Israel als auch zu Syrien zu
unterhalten. Außerdem wird der Frage nachgegangen,
welche Auswirkungen verschiedene Zukunftsszenarien auf die
russisch-syrischen Beziehungen haben könnten
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Russia as a Newborn Superpower: Putin as the Lord of Oil
and Gas
von Vladimir Shlapentokh, in: Russia Profile, 10.
Februar 2006
Nach dem Ende des Kalten Krieges sah sich Russland mit
einer Demoralisierung und technischen
Rückständigkeit seines Militärs und mit
einer Krise seiner Volkswirtschaft konfrontiert. Viele
Stimmen in der Russischen Föderation bedauerten den
Verlust des Status als Supermacht. Doch unter der Regierung
Putin besinnt sich Russland auf seine enormen
Energiereserven und weiß den Öl- und Gasexport
als flexible und effektive politische Waffe zur
Durchsetzung innerer und äußerer Ziele
einzusetzen.
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Security Implications of Russian Energy Policies
von Keith C. Smith, in: CEPS
Policy Briefs 90, Januar 2006.
Der „Gaskonflikt“ zum Jahreswechsel 2005/2006
zwischen Russland und der Ukraine markiert nicht etwa eine
außen- und energiepolitische Wende Moskaus. Bereits
seit Anfang der 1990er Jahre, so der Autor, nutzt Russland
seine starke Position als ressourcenreiches Land, um die
Außen- und Sicherheitspolitik seiner Nachbarn zu
beeinflussen. Die USA und die EU werden sich erst langsam
des Risikos bewußt, das die Energiepolitik des Kremls
für Europa und vor allem für die neuen
unabhängigen Staaten bedeutet. Das Verhalten der
russischen Führung laufe zudem den langfristigen
Interessen Russlands zuwider.[pdf]
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Putins Kronprinz
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer,
Nr. 40, Januar 2006, S. 1-4
In der zweiten Jahreshälfte 2005 wurden in Russland
in innenpolitischer und außenpolitischer Hinsicht die
Weichen für die Zukunft neu gestellt. Das durch ein
stetiges Wirtschaftswachstum und erweiterte Energieexporte
erstarkte Russland bietet für den Westen einerseits
immer lukrativere wirtschaftliche
Kooperationsmöglichkeiten. Andererseits benutzt Moskau
seine neue Stellung als Energieimperium, um eigene
strategische Interessen, vor allem im postsowjetischen
Raum, härter durchzusetzen. Vermutlich dient der neue
politische Kurs der Sicherung der Nachfolge Putins.
[pdf]
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Restarting Russia-EU Relations
von Konstantin Kosachev, in: Russia Profile, 28.
November 2005
Zur Weiterentwicklung der Beziehungen zum
größten und wichtigsten Nachbarn der EU im Osten
gibt es keine Alternative. Man ist voneinander
abhängig. Die gemeinsame Agenda wird von Visa- und
Energiefragen bestimmt. Dabei arbeitet Russland lieber mit
einzelnen Mitgliedstaaten zusammen und tut sich schwer mit
dem Akteur EU. Auf vielen Gebieten agieren die EU und
Russland als Konkurrenten statt als Partner. Die EU sollte
Russland jedoch wie einen Partner auf gleicher
Augenhöhe behandeln und Russland sollte sich noch
andere Optionen offen halten. Eine russische Sicht auf die
Beziehungen.
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30 Years After Helsinki. How a Human Rights David Defeated
a Geopolitical Goliath
von Dimitry Babich, in: Russia Profile, 1.
August 2005
Vor 30 Jahren begründeten der Westen und die
Sowjetunion die KSZE und unterzeichneten die Erklärung
von Helsinki. Die SU verbuchte die Fixierung der
Nachkriegs-Grenzen und die Nichteinmischung auf der
Habenseite. Die Staaten des Westens konnten Russland auf
ihren Werte-Kanon verpflichten. Erst in den späten
1980er Jahren machte Präsident Gorbatschow mit der
Erfüllung der Helsinki-Verpflichtungen im Bereich der
Menschenrechte und Grundfreiheiten Ernst, was zur Erosion
des Sowjetimperiums beitrug. Heute laufen viele
Aktivitäten der OSZE im GUS-Raum den russischen
Interessen zuwider.
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The Not-So-Wild East
von Dmitry Kosyrev, in: Russia Profile, 6. Juli
2005
Im fernen Osten grenzt die Russische Föderation an
Japan, Nordkorea, China und die Mongolei. Mit allen diesen
Ländern bestehen noch offene Grenzfragen. Der Autor
analysiert die zwischen den einzelnen Staaten völlig
unterschiedlichen Konflikte und Lösungsansätze.
Trotz allem ist Russlands ostasiatische Außengrenze
die am wenigsten problembelastete im Riesenreich, so der
Autor. Dies sei vielversprechend für eine engere
Beziehung zu seinen östlichen Nachbarn.
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Wohin steuert Putin Russland?
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer,
Nr. 38, Juli 2005, S. 1-5
Wladimir Putin will innerhalb seiner noch zweieinhalb
Jahre dauernden Präsidentschaft zwei wesentliche Dinge
erreichen: Russland über den Faktor Energie wieder als
Großmacht auf der Weltbühne verankern und sein
Land in die Weltgemeinschaft integrieren. Die Stunde der
Wahrheit schlägt nächstes Jahr, wenn Russland den
Vorsitz der G-8 übernimmt und der WTO beitreten
möchte. [pdf]
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Aussichten russischer GUS-Politik: Moskau als
Stabilitätsfaktor
von Christian Wipperfürth, März 2005
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Integration oder Gleichgewicht? Russland nach der
ukrainischen Revolution
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer,
Nr. 37, Februar 2005, S. 1-3
In seiner ersten Amtszeit hat Wladimir Putin Russland
wirtschaftlich stabilisiert und innerlich konsolidiert. Die
Außenpolitik war auf die Gewinnung einer
Unterstützung der Modernisierung der russischen
Wirtschaft durch den Westen gerichtet. In der zweiten
Amtszeit versuchte Putin, sein eigentliches großes
außenpolitisches Ziel zu realisieren: die Schaffung
einer neuen Union mit der Ukraine, Belarus und Kasachstan.
Die orangefarbene Revolution machte ihm einen Strich durch
die Rechnung. Jetzt sollte Putin darauf achten, dass seine
Außenpolitik nicht in Kollision mit dem Westen
gerät, was ein Ende der Europäisierung Russlands
bedeuten würde. [pdf]
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Die deutsche Russlandpolitik nach dem Fall Yukos
von Nikolai Gratchev, Februar 2005
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‘The Beslan Lessons’ – Highlight of
Russia’s weakness?
von Daniel Trautvetter, Januar 2005
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Von Visionen zu Aktionen : Die Zukunft der
europäisch-russischen Zusammenarbeit
von Heinz Timmermann, in: SEF - Policy Paper 22, Oktober
2004
Wenige Regionen der Welt sind derart aufeinander angewiesen
und miteinander verflochten wie die EU und Russland.
Für die EU birgt der große Anrainer im Osten
sowohl ein konstruktives als auch ein destruktives
Potenzial. Die Union muss Moskau aus vielen Gründen
als Partner gewinnen. Javier Solana erklärte die
Entwicklung der EU-russischen Beziehung zur
„wichtigsten, drängendsten und
herausforderndsten Aufgabe der EU zu Beginn des 21.
Jahrhunderts.“ Umgekehrt ist für Russland die EU
der Schlüsselpartner. [pdf]
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Russland vor den Dumawahlen im Dezember 2003
von
Christian Ganske
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Die Deutsche Wirtschaft hat Anlass zur Hoffnung
von
Klaus Mangold
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Einen Schritt vor, zwei Schritte zurück
von Allen C. Lynch, in: Internationale Politik 10/2001, S.
17-26
Die Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang
Russlands und die Hindernisse für seine
wirtschaftliche Entwicklung liegen im politischen und
administrativen Bereich. Es erscheint fraglich, ob das Land
überhaupt in der Lage ist, sich als sozio-konomische
Einheit unter den Vorzeichen einer liberalen
Marktwirtschaft zu entwickeln.
- The Impact of
Putin’s Regional Policy on the Political Economy of
Partial Reform in Russia’s Regions
von
Christian Ganske
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Gazprom – die Unternehmenspolitik des
größten Erdgaskonzerns der Welt
von Nancy
Windisch
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Russland und der Westen – Eine schwierige
Integrationsaufgabe
von Manfred Huterer und Claus Krumrei, in: Internationale
Politik 10/2001, S. 27-34
Russland ist ein wichtiger Partner gerade auch bei der
Bekämpfung neuer sicherheitspolitischer Bedrohungen im
21. Jahrhundert. Es bleibt zu hoffen, dass die
Modernisierung von Staat und Gesellschaft einhergeht mit
Europäisierung und Demokratisierung; hierbei ist
Geduld gefragt.
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Russland – dem Westen gegenüber immer noch
aufgeschlossen
von Alla Kassianova, in: Osteuropa,
10/2001, S. 1199-1218
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Hat Putin neue politische Optionen?
von Alexander
Rahr, in: Internationale Politik, 10/2001, S. 35-40
Angesichts der geplanten Einbeziehung Russlands in den
weltweiten Kampf gegen den Terrorismus und der Tatsache,
dass die russisch-chinesische Allianz auf wackeligen
Füßen steht, stellt der Autor die Frage nach
Russlands Rolle und Politik im eurasischen Raum.
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Ist Putin der "Deutsche" im Kremel?
von Alexander Rahr, Direktor der Körber-Arbeitsstelle
in der DGAP