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Ukraine
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Spezialthema
Grundlagen
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Reformweg oder Rolle rückwärts? Die Ukraine im
Vorfeld der Parlamentswahlen am 26. März 2006
von Tim Züwerink, März 2006
Am 26. März 2006 finden in der Ukraine zum vierten
Mal Parlamentswahlen in die „Werchowna Rada“
statt. In allen Umfragen haben die in der „orangenen
Revolution“ Ende 2004 unterlegenen Kräfte des
alten Regimes um Wiktor Janukowitsch klar die Oberhand
gewonnen. Die gestärkte Stellung des Parlaments im
neuen Institutionengefüge lässt alle Akteure mit
harten Mitteln kämpfen, steht doch das „orangene
Projekt“ des Präsidenten Wiktor Juschtschenko
selbst auf dem Spiel.
Analysen
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Relations in the Russia-Ukraine-EU triangle: 'zero-sum
game' or not?
von Vsevolod Samokhvalov, in: ISS Occasional Paper 68,
September 2007
Die Massenproteste der Orangen Revolution 2004 in der
Ukraine gegen Wahlfälschungen verhalfen der westlich
orientierten Opposition an die Macht. Seitdem haben sich
die Beziehungen zwischen dem postsowjetischen Land und der
EU intensiviert, während sich das ukrainisch-russische
Verhältnis verschlechterte. Die Pläne der
Russischen Föderation, die Ukraine stärker an
sich zu binden, kollidieren scheinbar mit einer
EU-Integration des Landes. Eine Analyse der Interessen
aller drei Akteure verdeutlicht, dass ein Nullsummendenken
fatale Folgen für die europäisch-russischen
Beziehungen und die Stabilität der Ukraine haben
könnte. Statt dessen muss eine gemeinsame
wirtschaftliche, energie- und sicherheitspolitische
Architektur für den Raum gefunden werden. [pdf]
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Die russische Politik gegenüber Ukraine und
Weißrussland
von Sabine Fischer, in: APuZ 8-9, 19. Februar 2007,
S. 16-23
Die künftige sicherheitspolitische Heimat der beiden
postsowjetischen Länder ist noch nicht ausgemacht.
Ihre strategische Bedeutung hat jedoch bereits zu einer
Integrationskonkurrenz um den Raum zwischen Russland und
der EU geführt. Der Kreml betrachtet das umliegende
"Nahe Ausland" noch immer als seinen exklusiven
Einflussbereich, zu dessen "Verteidigung" er sogar die
Energieversorgung als politisches Druckmittel einsetzt.
Dieses Vorgehen hat jedoch den Einfluss und die
Attraktivität Moskaus als alternativen Integrationspol
eher geschmälert. Der Beitrag betrachtet die
unterschiedliche Entwicklung der "postrevolutionären"
Ukraine und des autoritären Weißrussland und
skizziert die außenpolitischen Optionen der drei
Akteure.
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Eine neue Ostpolitik. Europas Antwort auf die
Regenbogenrevolutionen
von Iris Kempe, in: Osteuropa 9,
September 2005, S. 21-34
Die Regenbogenrevolutionen in der Ukraine und Georgien
haben sich an westlichen Werten orientiert. Eine
erfolgreiche Transformation in diesen Staaten hängt
auch von deren Einbindung in den westlichen
Integrationsraum ab. Mit der Nachbarschaftspolitik hat die
EU auf den Handlungsdruck reagiert. Doch derzeit befindet
sich die EU in der Krise. Gleichzeitig ist der Kreml mit
seiner Strategie gescheitert, den postsowjetischen Raum zu
integrieren. Eine „neue Ostpolitik“ ist
gefordert, um den überlappenden Integrationsraum
zwischen Rußland und dem Westen zu gestalten.
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"Nahes Ausland" versus "Neue Nachbarn":
Integrationswettstreit zwischen Russland und der
EU?
in: SEF-News 22,
Juni 2005
EU-Erweiterung und Nachbarschaftspolitik sind besonders
konfliktträchtige Themen zwischen der EU und Russland.
Moskau begreift die Osterweiterung als Verlust ehemaligen
Einflussgebietes und verfolgt die ENP, die sein
verbliebenes "Nahes Ausland" einbezieht, mit Argwohn.
EU-Interventionen sind nicht willkommen. Der Kreml
fürchtet vor allem die
Demokratisierungsbemühungen der EU, die ihm unliebsame
Regimewechsel auslösen könnten. "Frozen
Conflicts", z.B. um Transnistrien, bleiben im russischen
Interesse unbearbeitet. [
englische Version]
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Ukraine: „Und jetzt: action!“ Die
Aktionspläne der Europäischen
Nachbarschaftspolitik
von Eckart D. Stratenschulte, in: Osteuropa 2, Februar 2005, S.
15-23
Kritische Auseinandersetzung mit den ersten
Aktionsplänen am Beispiel Ukraine und Moldova. Es
mangelt vor allem an der nötigen
Prioritätensetzung, einem zeitlichen Fahrplan, der
konsequenten Anwendung des Prinzips der Konditionierung und
überzeugenden Anreizen, so Stratenschulte.
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Die palliative Ukrainepolitik der EU - Ein Plädoyer
für ein neues Denken
von Winfried Schneider-Deters, in: Osteuropa 1, Januar
2005, S. 50-63
Wohin steuert die Ukraine? Mit der orangenen Revolution
hatte sich das Land auf Westkurs begeben und seinen
Anspruch auf eine EU-Mitgliedschaft angemeldet. Die
Europäische Nachbarschaftspolitik empfindet man in
Kiew als Degradierung. Gemäß ihrer eigenen Ziele
ist die EU in der Pflicht, die sich demokratisierende
Ukraine zu unterstützen. Die Haltung der Gemeinschaft
ist allerdings von Uneinigkeit und Unentschlossenheit
gekennzeichnet. Die selbst in zwei Teile zerfallende
Ukraine ist ein geopolitischer Zankapfel zwischen Russland
und dem Westen
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EU-Europa versus EU-Ost
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer 36, September 2004, S.
1-6
Im postsowjetischen Raum bahnen sich ernsthafte Konflikte
zwischen Russland auf der einen und der EU und Amerika auf
der anderen Seite an. Misstrauisch beobachtet Moskau die
neue Nachbarschaftsstrategie der EU Richtung Osten, in der
in Bezug auf Länder wie Ukraine, Belarus, Moldawien,
Georgien von einem neuen "Nahen Ausland" der EU gesprochen
wird. Bislang betrachtete Moskau diese Länder als sein
exklusives "Nahes Ausland".
- Die
Ausrichtung der ukrainischen Außenpolitik nach
Westen: ein Überblick
von Volodymyr Tereshchenko, Juni 2002
-
[weitere Analysen im Internet]
Dokumente
Ausgewählte Literatur
Aktuelle Literatur
erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP,
Stand März 2006
Links