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Zentralasien
Zentralasien
Karte
Grundlagen
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Kasachstan - im Zentrum geostrategischer Ambitionen
Russlands, Chinas und der USA
von Gordon Gerisch, Mai 2006
Im Januar 2006 trat Präsident Nasarbajew seine dritte
Amtszeit an. Nach den Präsidentschaftswahlen wurde
Kritik an seinem Führungsstil laut. Mangelnde
demokratische Strukturen, Wahlfälschung,
Unterdrückung der Opposition und Korruption wurden ihm
vorgeworfen. Doch verhalf er dem zentralasiatischen Land zu
wirtschaftlicher Blüte und machte es zum Motor und
Vorzeigemodell in der Region. Nasarbajew gilt als Garant
des staatlichen Zusammenhalts. Ausschlaggebend für das
postsowjetische Wirtschaftswunder ist die rasante
Entwicklung im Energiesektor. Das Land verfügt
über enorme Erdöl- und Erdgasreserven. Darin
liegt auch Kasachstans strategische Bedeutung für die
Großmächte.
Analysen
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EU stakes in Central Asia
von Anna Matveeva, in: ISS - Chaillot Paper 91, Juli
2006
Im März 2007 kamen - erstmals in diesem Format - die
EU-Troika und fünf zentralasiatische
Außenminister zu Konsultationen zusammen; darunter
auch der Sonderbeauftragte der EU für den Raum. Ihre
sicherheits- und energiepolitische Bedeutung - vor allem
die Nachbarschaft zu Afghanistan, der problematische
Staatsaufbau sowie der Ressourcenreichtum - lassen die
Region zunehmend ins Blickfeld der Union rücken. Die
Autorin analysiert die postsowjetische Entwicklung
Zentralasiens, den internationalen Kontext und gibt
Empfehlungen für das EU-Engagement in der Region.
Dabei betont sie die Notwendigkeit eines umfassenden
Ansatzes, der gleichzeitig die Interessen anderer Akteure
berücksichtigt.
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Konturen einer neuen Ostpolitik
von Alexander Rahr, in: GUS-Barometer
41, Mai 2006, S. 1-6
Der postsowjetische Raum gerät zunehmend in Bewegung.
Regionale Mächte wie Kasachstan emanzipieren sich
aufgrund ihres Ressourcenreichtums von Russland. Die
großen Nachbarn China und Indien wollen in der Region
ihren Energiehunger stillen. Auswärtige Akteure wie
die Vereinigten Staaten von Amerika beanspruchen ebenfalls
ein großes Stück vom Kuchen. Und die EU?
Alexander Rahr analysiert die Interessen der
maßgeblichen Handelnden sowie Optionen für die
europäische Politik. Impulse werden nicht zuletzt von
Deutschland erwartet.[pdf]
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"Great Game": Phase 3. Zentralasien nach dem 11. September
2001
von Marie-Carin von Gumppenberg und Markus Brach von
Gumppenberg, in: GUS-Barometer,
Nr. 37, Februar 2005, S. 4-6
Der Begriff "Great Game" stammt noch aus dem 19. Jh. und
bezeichnete den Kampf um die Vorherrschaft im strategisch
wichtigen Zentralasien zwischen dem zaristischen Russland
und Großbritannien. Im Hintergrund dieses Konfliktes
standen schon damals globale Interessensgegensätze,
die durch die napoleonischen Kriege in Europa
gekennzeichnet waren. Die heutigen Akteure des "Great Game"
sind Russland, die USA, China und die EU. Die Interessen
haben sich gewandelt, die "Bühne" ist aber dieselbe
geblieben. [pdf]
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Die Politik der USA, der EU und Chinas in
Zentralasien
von Mehdi P. Amineh, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 4, 23. Januar 2006, S.
11-18.
Seit dem Untergang der bipolaren Ordnung ist das
Weltstaatensystem wieder in Bewegung. Die Region
Zentralasien rückt dabei verstärkt ins Blickfeld
der großen Mächte. Die USA als wichtigster
Akteur, das aufsteigende China und die benachbarte EU
treffen hier aufeinander in ihrem Ringen um die um die
„Quellen der Macht“. Noch auf Jahrzehnte werden
die fossilen Brennstoffe der Hauptenergieträger der
Weltwirtschaft sein und ein entscheidender Faktor für
die weltweite Sicherheit. In der Auseinandersetzung um
Ressourcen und Einflusssphären werden unter
Einbeziehung Russlands neue Allianzen zur Ausbalancierung
der amerikanischen Position geschmiedet.
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A year later, central asian economies have not changed
course
von Alec Appelbaum, Eurasianet April 2003
Nach dem 11. September stand Zentralasien im Zentrum
globaler Aufmerksamkeit. Einige Ökonomen haben
gehofft, dass Usbekistan, Kirgistan und andere Länder
diese Situation nutzen, um ihren Außenhandel zu
erweitern und um wirtschaftliche Reformen durchzusetzen.
Aber es ist nichts passiert.
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Islam and Politics in Central Asian States
von Aleksei Malashenko, Central Asia and the Caucasus -
Center for Social and Political Study 2002
In Zentralasien übt der Islam einen großen
Einfluß auf das soziale und politische Leben aus. Er
wird von den regierenden Eliten auch als politisches
Instrument genutzt, um die Macht Zentralasiens in der
muslimischen Welt zu stärken.
von Elena Dubrovskaya, Eurasianet 30.05.2002
Das
Problem der Wasserressourcen ist eines der wichtigsten Probleme in
Usbekistan. Finanzielle und ökologische Seiten des Projektes über die
Umleitung sibirischer Flüsse.
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Trend towards political Confrontation in Central Asien
States
von Igor Torbakov, Eurasianet März 2002
Repressionen und Korruption sind einige der Ursachen eines
wachsenden Interesses der Bevölkerung an
Oppositionsparteien. Dabei geht es jedoch nicht um
demokratische Prinzipien, sondern um den Kampf
ethno-territorialer Eliten um Ressourcen.
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Caspian pipeline powers Kazakhstan`s oil export
von Mark Berniker, in: Eurasianet, 25. Februar
2002
Wenn Tengiz, Kaschagan und die anderen kleinen
Ölfelder sich wie erwartet entwickeln, kann Kasachstan
in den nächsten Jahren eine der fünf
größten ölexportierenden Mächte der
Welt werden.
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Turkmenistan: Absolute Autonomie oder schrankenlose
Selbst-Isolation?: Aus dem Innenleben eines
zentralasiatischen Erdgas-Regimes
von Elena Beier,
Deutschland Radio, 25.11.2002
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Turkmenistan – im Land des Präsidenten auf
Lebenszeit: Präsidentielle Omnipotenz und
parlamentarische Farce
von Karl-Heinz Moder, Friedrich-Ebert-Stiftung 2001
"Turkmenistan befindet sich seit der Loslösung von der
UdSSR in der festen Hand seines ersten und bisher einzigen
Präsidenten, Saparmurad Nijazow, der im
selbstherrlichen Stil eines gleichsam absolutistischen,
mittelalterlichen Khans über das Land herrscht. Es
gibt zur Zeit keinerlei Anzeichen dafür, dass
über kurz oder lang ein politisches Tauwetter die
autokratische Präsidialrepublik aufweichen und die
politische Realität des Landes zumindest in die
Nähe der konstitutionellen Vorgaben führen
könnte."
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Neue Konstellation in Zentalasien
von Marie-Carin Gumppenberg, in: GUS-Barometer
Dezember 2001
Nach dem 11. September ist in das System
sicherheitspolitischer Allianzen und
militärpolitischer Kooperationen, das die
zentralasiatischen Republiken nach dem Ende der Sowjetunion
aufgebaut haben, Dynamik gekommen.
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Political Islam and Conflict in Tajikistan
von Saodat Olimova, Central Asia and the Caucasus - Center
for Social and Political Study
Dokumente
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Aktuelle Literatur
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