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Die politische und wirtschaftliche Situation des Kaliningrader Gebiets

Vera Kubenz

Die Situation Kaliningrads, des ehemaligen Königsberg, ist einzigartig in Europa. Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 wurde das Kaliningrader Gebiet, das nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als westlichster Vorposten Russlands in Europa zum militärischen Sperrgebiet umfunktioniert worden war, zur Exklave der Russischen Föderation. Diese Situation wirkte sich in den folgenden Jahren einschneidend auf alle Sphären des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in der Region aus. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Kaliningrader Gebiets zu stärken, wurde 1992 eine Freihandelszone eingerichtet, die jedoch anfangs kaum zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Region beitragen konnte. Seit dem Beitritt Polens und Litauens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 ist Kaliningrad von EU-Mitgliedstaaten umgeben und befindet sich mehr denn je im Spannungsfeld zwischen europäischer und russischer Einflussnahme. Zahlreiche Beobachter sehen die Zukunft der Region daher vor allem in ihrem Potential, sich zu einer Pilotregion europäisch-russischer Zusammenarbeit zu entwickeln. Dieses Dossier gibt eine Übersicht über die internen und externen Probleme, welche die Region zu bewältigen hat, die bisherige Zusammenarbeit zwischen Russland und der EU in Bezug auf Kaliningrad sowie die Vorschläge für die Gestaltung zukünftiger Kooperationen.

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Jahrbuch Internationale Politik: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus Werner Schatz (Hrsg.)

Veröffentlicht am 2. Juni 2008

Das neu konzipierte Standardwerk der internationalen Politik bietet eine systematisch-vergleichende Analyse eines aktuellen Themas: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik. Autorinnen und Autoren sind renommierte deutsche Experten sowie maßgebliche Repräsentanten der operativen Politik, des Bundeskanzleramts, des Bundestags und von Bundesministerien. Neben der wechselseitigen Politikberatung leistet das Jahrbuch – in Zusammenarbeit mit den Medien und anderen Multiplikatoren – auch Öffentlichkeitsberatung.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

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