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Analysen
Analysen zur Erweiterung der EU
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Rumänien und Bulgarien vor dem EU-Beitritt
von Olaf Leiße, in: Aus Politik und Zeitgeschichte
27, 3. Juli 2006, S. 6-13
Die EU wächst weiter und führt das
Stabilisierungs- und Vereinigungsprojekt des Kontinents
fort. Als nächstes treten zwei Länder der
Gemeinschaft bei, deren Transformationstempo für die
2004er Erweiterungsrunde nicht ausreichte. Auch am 1.
Januar 2007 werden nicht alle Defizite überwunden
sein. Enorme politische und wirtschaftliche Hürden
sind noch zu nehmen, wie der Autor analysiert. Wirkt die
verbindliche Zusicherung der Mitgliedschaft als
Reformmotivation oder eher als Ruhekissen für die
Südosteuropäer? Mit jeder Erweiterung ist auch
die EU selbst einer nicht zu unterschätzenden
Transformation unterworfen. Wie viel Instabilität
könnten die Neuen importieren?
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Bulgaria and Romania’s Accession to the EU:
Postponement, Safeguards and the Rule of Law
von Gergana Noutcheva, in: CEPS Policy Brief 102, Mai
2006
Hat die EU sich in eine Erweiterungsfalle manövriert?
Die Union hat Bulgarien und Rumänien verbindliche
Zusagen gegeben: Die beiden Balkanstaaten treten auf jeden
Fall 2007 oder 2008 der Gemeinschaft bei. Alle Experten
sind sich einig, dass eine derartige vorzeitige Festlegung
unabhängig von der Erfüllung der
Beitrittsbedingungen künftig nicht mehr erfolgen darf.
Andererseits stellt niemand in Frage, dass die Aufnahme der
beiden Neuen ein weiterer wesentlicher Schritt hin zum
Zusammenwachsen des Kontinents ist. Nun hat die EU
allerdings nur noch wenige Möglichkeiten, den
Reformprozess in Bukarest und Sofia aufrecht zu erhalten.
[pdf]
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East versus West: The European economy after
enlargement
von Katinka Barysch,
in: Centre for European
Reform, Essays, Januar 2006
Nach der Erweiterungsrunde von 2004 sind bei den alten
EU-Mitgliedern Ängste und Vorurteile in Bezug auf die
Konkurrenz aus dem Osten gewachsen. Dabei spielen die
‚Bedrohung‘ des heimischen Marktes durch
billigere Arbeitskräfte und die Furcht vor
Firmenabwanderungen eine große Rolle. Mittlerweile
weisen jedoch zahlreiche Studien darauf hin, dass
ökonomische Probleme in der alten EU kaum auf den
Erweiterungsprozess zurückzuführen sind und eine
umfassende Debatte über die wirtschaftliche und
soziale Zukunft Europas überfällig ist.[pdf]
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Quo vadis Europa?
von Ludger Kühnhardt, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 36, 5. September 2005,
S. 3-7
Die Ratifikationsphase der Europäischen Verfassung
hat sich ironischerweise zur ersten echten
europäischen Verfassungsdebatte entwickelt. Zu ihrem
Ende sollte anerkannt werden, dass ein europäischer
Verfassungspatriotismus erforderlich ist, wenn die Idee der
europäischen Integration im Zeitalter der
Globalisierung erhalten bleiben soll.
- Slovaquie: Des réformes contre vents et
marées
von Jaroslav Blaha, in :
Le Courrier des Pays de l’Est 1050, Juli/August
2005, S. 232-250
Die radikalen Reformen in der slowakischen Steuerpolitik
rangen Wirtschaftsexperten und internationalen
Organisationen Respekt ab. Der einheitliche niedrige
Umsatz- und Einkommenssteuersatz stellte sich als
großer Erfolg heraus. Diese Flat Tax Rate macht nun
auch in den Nachbarländern Schule. Es besteht
allerdings auch noch ein beträchtlicher Reformbedarf
in der Slowakei, so auf infrastrukturellem Gebiet oder bei
der Überwindung regionaler Unterschiede. [pdf]
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Pologne: En marche vers l‘alternance
von François Richard und Antoine Danzon, in :
Le Courrier des Pays de l’Est 1050, Juli/August
2005, S. 152-173
Die Bilanz nach einem Jahr EU-Mitgliedschaft Polens
fällt gemischt aus: Während Investitionen,
Wirtschaftwachstum und Export wieder gestiegen sind, hat
das Land noch immer die geringste Beschäftigungsquote
in der EU. Gleichzeitig kämpfte Polen mit
innenpolitischen Schwierigkeiten, die regierende
demokratische Linke musste eine herbe Wahlniederlage
einstecken.[pdf]
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Ein Jahr danach: Ostmitteleuropa in der
Beitrittskrise
von Michael Ehrke, in: Friedrich-Ebert-Stiftung,
Internationale Politikanalyse, Politik Info, Mai
2005
Die wichtigsten zentraleuropäischen Neumitglieder der
EU sind in dem Jahr nach ihrem Beitritt in schwere
innenpolitische Turbulenzen geraten. Die politischen Krisen
gehen zwar vor allem auf interne Entwicklungen zurück.
Es gibt jedoch insofern einen Zusammenhang mit dem
EU-Beitritt, als dass zwischen den Anforderungen der
Mitgliedschaft und den Verarbeitungskapazitäten der
noch jungen mitteleuropäischen Demokratien ein
strukturelles Missverhältnis besteht.[pdf]
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Bulgaria's Efforts to Join the European Union
von Adriana Zelazo, in:
The Polish Foreign Affairs Digest 1, Januar 2004, S.
185-192
Seit 2001 dominieren die Vorbereitungen zum EU-Beitritt die
innen- und außenpolitische Agenda Bulgariens. Die
umfassende Transformation stellt eine gewaltige
Herausforderung für den Balkanstaat dar. Im Mai 2006
fällt die Europäische Kommission in ihrem
Fortschrittsbericht die Entscheidung über den
Zeitpunkt des Beitritts: 2007 oder 2008.[pdf]
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L‘Allemagne et l‘élargissement de
l‘Union européenne à
l‘Est
von Daniela Heimerl, in: La revue
internationale et stratégique n° 51, 2003, S.
53-61
Die Autorin gibt einen geschichtlichen Abriss über
die Entwicklung der deutschen Ostpolitik. Sie stellt die
deutschen Interessen dar, geht auf deren Veränderungen
ein und wirft Probleme auf, die sich mit der
EU-Osterweiterung für Deutschland ergeben.
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Das Brüsseler Illusionstheater – zu Gast in
Osteuropa
von Eckart Stratenschulte, in:Osteuropa 6, Juni
2003, S. 764-776
In einem aufschlussreichen Artikel fasst Stratenschulte
das „Wider Europe“ Kommissionspapier zusammen.
Dabei geht er genauer auf die Vorschläge der
Kommission gegenüber Osteuropa ein. Das Fehlen einer
expliziten Stellungnahme seitens der EU, bezüglich
einer zukünftigen Mitgliedschaft der
osteuropäischen Staaten, wird von ihm kritisiert. Um
den zukünftigen Herausforderungen einer erweiterten EU
gerecht zu werden, schlägt er eine neue
Kooperationsform innerhalb Europas vor, das
„Mehrebenen-Europa“.
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Risiken und Herausforderungen jenseits der EU-Erweiterung:
Eine Strategie für Russland, die Ukraine, Moldova und
Belarus
von Iris Kempe, in: Osteuropa 12,
Dezember 2002, S. 1547-1561
Die Autorin zeigt die Risiken auf, die insbesondere im
sicherheitspolitischen Bereich durch die neue Nachbarschaft
entstehen. Nach der Osterweiterung wird die
Europäische Union direkt an Russland, die Ukraine,
Moldova und Belarus' angrenzen. Iris Kempe weist darauf
hin, dass die Union diese Staaten weder integrieren noch
grundsätzlich ausschließen können wird. Sie
geht genauer auf die Grenz-Problematik ein, die
zukünftigen Aufgaben einer Nachbarschaftspolitik der
EU herausgearbeitet werden.
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The Free Movement of Workers and Poland’s accession
to the European Union
von Malgorzata Organa, September 2002
- Revue
Elargissement - Good signals of Ottawa and Caceres
von Jean-Joseph Boillot, Februar 2002
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France, Germany and the Constitution and the enlargement of
Europe
von Ulrike Guérot, 2002
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Das deutsch-französische Tandem
von Ulrike Guérot, 2002
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Die Osterweiterung der Europäischen Union: Eine
Zukunft - und eine Gegenwart - für die
deutsch-französischen Beziehungen
von
Andreas Hohlt, 2001
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Issues and Consequences of Enlargement
von Ulrike Guerot, November 2000
- Die
EU-Osterweiterung und die Zukunft der sozialen Sicherung in
Deutschland
von Ulrike Guérot, September 2000