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Energie und Ressourcen
Energie und Ressourcen
Aktuell ist das Thema der Energie- und Versorgungssicherheit
weltweit wieder stark in die öffentliche Diskussion
gerückt. Gerade auch in Europa stellt man sich die Frage,
welche Problematiken die einseitige Abhängigkeit von
Importen aus bestimmten Regionen in Zukunft aufwerfen
könnte und welche Strategien es gibt, um hier eine bessere
Versorgungssicherheit zu garantieren. Auf diesen Seiten soll
grundlegend und tiefgreifend auf das Themengebiet eingegangen
werden.
Spezialthemen
Grundlagen
Analysen
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The Energy Sources of the Future - Implications and
Consequences for Europe
von Maximilian Müngersdorff, April 2008
Trotz steigender Öl- und Gaspreise
vergrößert sich die Abhängigkeit der
Weltwirtschaft von fossilen Energieträgern stetig.
Dies ist insbesondere auf die steigende Nachfrage von
Entwicklungs- und Schwellenländern
zurückzuführen. Die Nutzung konventioneller
Energiequellen ist zudem der Hauptgrund für die
steigende Konzentration von Treibhausgasen in der
Atmosphäre und somit für den Klimawandel. Vor
diesem Hintergrund analysiert der Autor das Potential
erneuerbarer Energieträger sowie deren Vor- und
Nachteile für Mensch und Umwelt. Außerdem werden
die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen
Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energie innerhalb
der EU behandelt und Verbesserungsvorschläge
entwickelt. [pdf]
-
Virtueller Wasserhandel zur Überwindung der
Wasserkrise?
Lena Horlemann und Susanne Neubert, in: Aus Politik und
Zeitgeschichte 25, 19. Juni 2006, S. 26-31
Der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der
Ressource Wasser werden immer wichtiger. Bevölkerungs-
und Wirtschaftswachstum sowie fahrlässiger Umgang mit
dem Rohstoff führen künftig zu einem weiteren
dramatischen Anstieg des Wasserverbrauchs. Die Autorinnen
des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik
diskutieren das Modell des virtuellen Wasserhandels als
Ausweg aus der Krise. Dieser Ansatz, der auf den Ausgleich
der von Land zu Land unterschiedlichen Verfügbarkeit
von Wasser zielt, ist in ein umfassendes
Wasserressourcenmanagement mit den Schwerpunkten
Wassereinsparung und -verteilung zu integrieren.
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Siamesische Zwillinge: Kernenergie und Kernwaffen
Otfried Nassauer, in: Osteuropa 4, April
2006, S. 239 - 260.
Der Weltenergiebedarf steigt stetig an. Das ungebrochene
Wirtschaftswachstum und die zunehmende Teilnahme
bedeutender Schwellenländer an der Weltwirtschaft
erfordern den vermehrten Einsatz von Energie und
Ressourcen, zur Zeit vor allem von Öl und Gas.
Aufgrund der knapper werdenden fossilen Brennstoffe und
steigender Preise erscheint die Kernenergie als
interessante Option. Mit dem Ausbau der
Atomenergieerzeugung wachsen allerdings auch die
Proliferationsrisiken. Der Autor zeigt die Gefahren der
Weiterverbreitung auf und analysiert die Lücken der
Kontrollinstrumente. [pdf]
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Atomkraft, ja bitte! : Ein intelligenter und
ökologischer Energiemix muss auch auf Kernenergie
zurückgreifen
von Claude Mandil, in: Internationale Politik, Jg. 61,
2/2006, S. 58-59
Ein ausgeglichener Energiemix ist die Basis für eine
nachhaltige Energiepolitik. Sollte Atomenergie zu dieser
Energiekombination gehören? Meine Antwort ist: Ja.
Wenn wir den Klimawandel in den Griff bekommen und
nachhaltige Energiepolitik betreiben möchten, bleibt
keine andere Möglichkeit.
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Die Zukunft der Stromerzeugung
von Gerhard Jochum und Wolfgang Pfaffenberger, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 13, 27. März 2006,
S. 19-26
Wie sieht unsere „Stromzukunft“ aus?
Rahmenbedingungen und Szenarien zur Schließung der
„Bedarfslücke“ werden skizziert. Enorme
Investitionen in den alternden Kraftwerkspark sind
erforderlich. Die steigende Importabhängigkeit von
fossilen Brennstoffen, die Bedrohung der Liefersicherheit
und die Preisrisiken der Rohstoffmärkte gebieten eine
Diversifizierung der Energieträger und
Lieferländer sowie die Stärkung des
europäischen Rahmens. Dabei gilt es, den Weg zu
offenen Märkten und mehr Wettbewerb als
durchgängiges Grundprinzip der gesamten
Stromwirtschaft fortzusetzen. Auch Energieeffizienz und
Klimaschutzaspekte spielen eine immer wichtigere
Rolle.
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Die Politik der USA, der EU und Chinas in
Zentralasien
von Mehdi P. Amineh, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 4, 23. Januar 2006, S.
11-18.
Seit dem Untergang der bipolaren Ordnung ist das
Weltstaatensystem wieder in Bewegung. Die Region
Zentralasien rückt dabei verstärkt ins Blickfeld
der großen Mächte. Die USA als wichtigster
Akteur, das aufsteigende China und die benachbarte EU
treffen hier aufeinander in ihrem Ringen um die um die
„Quellen der Macht“. Noch auf Jahrzehnte werden
die fossilen Brennstoffe der Hauptenergieträger der
Weltwirtschaft sein und ein entscheidender Faktor für
die weltweite Sicherheit. In der Auseinandersetzung um
Ressourcen und Einflusssphären werden unter
Einbeziehung Russlands neue Allianzen zur Ausbalancierung
der amerikanischen Position geschmiedet.
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Machtspiele um die kaspische Energie?
von Friedemann Müller, in: Aus Politik und
Zeitgeschichte 4, 23. Januar 2006, S. 3-10.
Die kaspische Region ist aufgrund ihrer Energieressourcen
seit 150 Jahren ein begehrter Ort. Vor allem in den
vergangenen zehn Jahren mischten sich äußere
Mächte in die Transportinfrastruktur für
kaspische Energie massiv ein, denn die Region verfügt
über keinen Zugang zum Weltmeer. Die USA, Russland und
auch China brachten ihre Interessen intensiv zum
Ausdruck.
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Security Implications of Russian Energy Policies
von Keith C. Smith, in: CEPS
Policy Briefs 90, Januar 2006.
Der „Gaskonflikt“ zum Jahreswechsel 2005/2006
zwischen Russland und der Ukraine markiert nicht etwa eine
außen- und energiepolitische Wende Moskaus. Bereits
seit Anfang der 1990er Jahre, so der Autor, nutzt Russland
seine starke Position als ressourcenreiches Land, um die
Außen- und Sicherheitspolitik seiner Nachbarn zu
beeinflussen. Die USA und die EU werden sich erst langsam
des Risikos bewußt, das die Energiepolitik des Kremls
für Europa und vor allem für die neuen
unabhängigen Staaten bedeutet. Das Verhalten der
russischen Führung laufe zudem den langfristigen
Interessen Russlands zuwider.[pdf]
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Russian Oil and EU Energy Security
Andrew Monaghan, in: The Defence Academy of the United
Kingdom, 15. November 2005
"Energiesicherheit" und "Russland": Die Verbindung beider
Themen wird meist mit einer erhöhten Bedrohung
assoziiert. Aber was für eine Bedrohung? Fundierte
Analyse sollte an die Stelle von Mythen und obskurem
Misstrauen treten. Die energielastige russische Wirtschaft
ist abhängiger von Lieferungen an die EU als die EU
vom russischen Öl und wäre der größte
Verlierer eines "cut off". Würde die EU ihre
Rohstoffimporte aus Russland weiter steigern, verfügte
sie über ein noch größeres Druckmittel. Die
Annäherung zwischen Russland und der OPEC sollte man
allerdings genau im Auge behalten.
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Water Diplomacy in Central Asia
von Zainiddin Karaev, in: MERIA Journal 1, März
2005
In Zentralasien hat es seit dem Zusammenbruch der UdSSR
einige ernsthafte Streitigkeiten und Spannungen um
internationale Wasserressourcen gegeben. Die Verwaltung und
Nutzung dieser Vorräte ist in höchstem Maße
politisiert. Dieser Artikel analysiert die
Außenpolitik von Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan
und Tadschikistan bezüglich der Wasserproblematik und
untersucht die Folgen der Konflikte und
Einigungsbemühungen
-
[weitere Analysen zur Ressource Öl und zu Energie bei
weltpolitik.net]
-
[weitere Analysen zur Ressource Wasser bei
weltpolitik.net]
-
[weitere Analysen im Internet]
Dokumente
Ausgewählte Literatur
Aktuelle Literatur
erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP,
Stand März 2006
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