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Analysen Wasser
Analysen zur Ressource Wasser
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Virtueller Wasserhandel zur Überwindung der
Wasserkrise?
Lena Horlemann und Susanne Neubert, in: Aus Politik und
Zeitgeschichte 25, 19. Juni 2006, S. 26-31
Der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der
Ressource Wasser werden immer wichtiger. Bevölkerungs-
und Wirtschaftswachstum sowie fahrlässiger Umgang mit
dem Rohstoff führen künftig zu einem weiteren
dramatischen Anstieg des Wasserverbrauchs. Die Autorinnen
des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik
diskutieren das Modell des virtuellen Wasserhandels als
Ausweg aus der Krise. Dieser Ansatz, der auf den Ausgleich
der von Land zu Land unterschiedlichen Verfügbarkeit
von Wasser zielt, ist in ein umfassendes
Wasserressourcenmanagement mit den Schwerpunkten
Wassereinsparung und -verteilung zu integrieren.
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Water Diplomacy in Central Asia
von Zainiddin Karaev, in: MERIA Journal 1, März
2005
In Zentralasien hat es seit dem Zusammenbruch der UdSSR
einige ernsthafte Streitigkeiten und Spannungen um
internationale Wasserressourcen gegeben. Die Verwaltung und
Nutzung dieser Vorräte ist in höchstem Maße
politisiert. Dieser Artikel analysiert die
Außenpolitik von Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan
und Tadschikistan bezüglich der Wasserproblematik und
untersucht die Folgen der Konflikte und
Einigungsbemühungen
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Freshwater Sources, Security and Conflict: An Overview of
Linkages
von Bjørn Møller, in: Jannik Boesen und
Helle Munk Ravnborg (Hg.): From Water 'Wars' to Water
'Riots'? - Lessons from Transboundary Water Management,
Danish Institute for
International Studies Working Paper 2004/6, S.
18-46.
Die Ressource Wasser entwickelt sich zu einem immer
wichtigeren Faktor in der internationalen
Sicherheitspolitik. Wasser kann nicht nur eine direkte
Konfliktursache sein, sondern es kann sich auch zu einem
indirekten Sicherheitsproblem entwickeln: Wassermangel als
Drohkulisse birgt ein erhebliches Konfliktpotential. Der
Autor analysiert den Zusammenhang von Wasserproblemen und
Konflikten und skizziert Lösungsansätze, die
kriegerische Auseinandersetzungen um diese Ressource
verhindern könnten.[pdf]
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From water "wars" to water "riots"?: Lessons about
trans-boundary water-related conflict and
cooperation
von Helle Munk Ravnborg
in: Helle Munk Ravnborg (Hg.): Water and conflict,
Conflict prevention and mitigation in water resources
management, Danish Institute for International Studies,
DIIS Report 2004/2, S. 17-29
Ähnlich vergangenen Kämpfen um die Ressource
Öl werden im allgemeinen internationale Konflikte um
Wasser erwartet. Aber Wasserknappheit wird künftig
weniger zu zwischenstaatlichen Spannungen oder gar
kriegerischen Auseinandersetzungen führen als vielmehr
zum Ausbruch innerstaatlicher politischer und sozialer
Spannungen. Es gibt keinen allgemein gültigen kausalen
Zusammenhang zwischen Wasserknappheit und gesteigerter
internationaler Unsicherheit. Im Gegenteil führt die
internationale Verteilung der Ressource Wasser sogar
häufig zu zwischenstaatlicher Kooperation.[pdf]
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Das Menschenrecht auf Wasser unter den Bedingungen der
Handelsliberalisierung und Privatisierung
von Nils Rosemann, in: FES Gewerkschaften
International, November 2003
Hochrechnungen zufolge werden im Jahr 2025 ca. 35% der
Weltbevölkerung unter Wasserknappheit leiden. Dieses
betrifft vor allem die Bewohner der
Entwicklungsländer. Theoretisch sind jedoch weltweit
die Grundwasservorkommen ausreichend, um die
Trinkwasserversorgung aller Menschen sicherzustellen.
Deshalb erfordert die Problematik der Wasserknappheit und
der ungleichen Wasserversorgung globale Lösungen. Die
Anerkennung eines „Menschenrechts auf Wasser“
würde die Entscheidungsträger aller Staaten und
Institutionen in die Verantwortung nehmen, ein
größtmögliches Maß an
Bedürfnisbefriedigung zu erreichen.[pdf]