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Internationaler Strafgerichtshof

Die Idee eines Internationalen Strafgerichtshofes reicht bis ans Ende des Ersten Weltkrieges zurück, als eine spezielle Kommission die Einrichtung eines solchen Gerichtshofes beschloss, wenngleich dies letztlich nicht geschah. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Idee erneut akut und äußerte sich vor allem in Form der Nürnberger Prozesse. Erst Anfang der 90er Jahre war jedoch eine Initiative entstanden, die breit genug war, um die Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes voranzutreiben. Und dennoch hat es noch einmal ein Jahrzehnt gebraucht, um genügend Staaten zu versammeln, die bereit waren, sich hinter das Konzept zu stellten und den Vertrag von Rom zur Konstituierung des Gerichtshofes zu ratifizieren.

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erstellt von der Bibliothek und Dokumentationstelle der DGAP, Stand November 2003

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Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

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