Kyoto and the Future of International Climate Change
Responses: From Here to Where?
von Michael Grubb, in: International Review for
Environmental Strategies 5(1), 2004, S. 1-24.
Die Treibhausgasreduktionen der ersten
Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls sind nicht
ausreichend. Sie sind lediglich ein politisches Signal. In
einer zweiten Verpflichtungsperiode müssen wesentlich
weitgehendere Zeile verfolgt werden. Auf dem Weg dorthin
spielen besonders die Vereinigten Staaten eine zentrale
Rolle: Die von den USA in Aussicht gestellte
Technologieinitiative ist keine wirkliche Alternative.
Zudem hat die Ablehnung des Protokolls zu einer
stärkeren Bemühung um dessen Erhalt seitens der
Europäer, aber auch der US-amerikanischen
Bundesstaaten geführt.
Technology Innovation and Climate Change Policy: an
overview of issues and options
von Michael Grubb, in: Keio Economic Studies 41(2), 2004,
S. 103-132.
Für einen effektiven Klimaschutz ist es notwendig,
technologische Innovationen in die Ausgestaltung eines
funktionierenden Regimes mit einzubeziehen. Über die
beste Methode, dies zu bewerkstelligen, existieren jedoch
unterschiedliche Ansichten: ein Ansatz betont die
Einführung verpflichtender Emissionsreduktionen und
ein anderer die Subvention der Technologieentwicklung. Der
Autor argumentiert, dass diese Dichotomie rein politisch
sei. Bei einer erfolgreichen Gestaltung des
Innovationsprozesses seien beide Ansätze notwendig.
Nur so sei ein schneller Fortschritt zu
gewährleisten.
Jahrbuch Internationale Politik: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus Werner Schatz (Hrsg.)
Veröffentlicht am 2. Juni 2008
Das neu konzipierte Standardwerk der internationalen Politik bietet eine systematisch-vergleichende Analyse eines aktuellen Themas: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik. Autorinnen und Autoren sind renommierte deutsche Experten sowie maßgebliche Repräsentanten der operativen Politik, des Bundeskanzleramts, des Bundestags und von Bundesministerien. Neben der wechselseitigen Politikberatung leistet das Jahrbuch – in Zusammenarbeit mit den Medien und anderen Multiplikatoren – auch Öffentlichkeitsberatung.