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NATO

Die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO) ist ein zentrales Element der Nachkriegsordnung Europas wie der westlichen Welt überhaupt. Entstanden aus einem Verteidigungsbündnis (kollektive Verteidigung) hat sie sich nach 1990 in entscheidender Weise gewandelt und hat heute Aufgaben, die dem Bereich kollektiver Sicherheit oder besser noch kooperativer Sicherheit zuzuordnen sind. Das herausragende Merkmal der NATO ist, daß sie den Rahmen für die Kooperation zwischen Europäern und den USA bei der Auseinandersetzung mit den heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen darstellt. Sie leistet damit einen Beitrag zur Verhinderung der Re-Nationalisierung von Sicherheits- und Verteidigungspolitik im heutigen Europa.

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Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

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