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Die Nato-Partnerschaft für den Frieden im Wandel - Entwicklung und Zukunft eines kooperativen Sicherheitsinstrumentes

Andreas Wenger, Christoph Breitenmoser, Patrick Lehmann

aus: Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, No. 48, Zürich: 1998
Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse, ETH Zürich

 

INHALTSVERZEICHNIS
 
Vorwort
Summary
Abkürzungen
Einleitung
 
1 Die “neue” Nato im Wandel seit Ende des Kalten Krieges
1.1 Identitätssuche durch Rückbesinnung auf politische Funktionen 1
1.2 Das neue strategische Konzept von 1991
1.3 Der Nordatlantische Kooperationsrat als erstes kooperatives Instrument
1.4 Aufgabenteilung innerhalb der “interlocking institutions” und die Europäische Sicherheits- und Verteidigungsidentität
1.5 Die Nato-Osterweiterung: Problematik der Stabilitätsprojektion nach Osten
1.6 Der Brüsseler-Gipfel 1994: Ein “historischer Wendepunkt

2 Die Entwicklung der Partnerschaft für den Frieden vom Gründungsjahr 1994 bis zum Madrider Gipfel 1997
2.1 Grundlagen des PfP-Programmes
2.2 Das erste PfP-Jahr 1994: Mittels Selbstdifferenzierung zum Erfolg
2.3 Der Ifor/Sfor-Einsatz als Katalysator für die PfP ab 1995

EAPC und enhanced PfP als kooperative Pfeiler der Nato für die Zukunft
3.1 Die Nato-Russland-Grundakte
3.2 Nato-Ukraine-Charta
3.3 Ausbau der kooperativen Elemente: EAPC und enhanced PfP
3.4 Fazit: Das Ende der Übergangsphase

Schlussbetrachtungen
 
Bibliographie
Dokumente
Darstellungen
Interviews

Vorwort

Im kommenden Frühjahr, im April 1999, wird die Nordatlantische Allianz an ihrem Jubiläumsgipfel ihre strategische Neuorientierung präsentieren. Das sich abzeichnende neue strategische Konzept ist das Ergebnis eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Die Nato ist damit im Begriffe, ihre Funktion dem neuen sicherheitspolitischen Umfeld anzupassen. Mit der Gestaltung eines Systems flexibel einsetzbarer Instrumente schafft die Allianz eine wesentliche Voraussetzung für eine funktionierende sicherheitspolitische Ordnung im euro-atlantischen Raum. Die Partnerschaft für den Frieden (PfP) und der Euro-Atlantische Partnerschaftsrat (EAPC) dienen dabei vor dem Hintergrund der erweiterten Nato als wichtigste Elemente der kooperativen Sicherheitsbemühungen.
Für die Schweiz bietet sich mit der Teilnahme an der Partnerschaft für den Frieden die bislang grösste Chance, ihre sicherheitspolitische Isolation zu überwinden und einen positiven Beitrag zu Frieden und Stabilität in Europa zu leisten. Seit nunmehr zwei Jahren beteiligt sie sich aktiv an der Partnerschaft und im Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat. In dieser Zeit hat sie ihr Engagement weiterentwickelt und beabsichtigt in Zukunft, auch in den militärischen Bereichen vertiefter mit der Allianz zusammenzuarbeiten, wie die jüngst beschlossene Teilnahme am Planungs- und Überprüfungsverfahren (Parp) beweist.
Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Entstehung und Entwicklung der Partnerschaft für den Frieden und des Euro-Atlantischen Partnerschaftsrates zu analysieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund der wichtigsten Transformationsprozesse der Nato. Die Autoren zeigen auf, dass sich die Anfang 1994 konstruierte Partnerschaft aufgrund ihres pragmatischen Ansatzes und ihrer Erfolge in der militärischen Zusammenarbeit in kürzester Zeit zur starken Ergänzung der Nato entwickelt hat. Mit dieser Untersuchung möchte die Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse massgebende Informationen für die umfassende Diskussion einer zukünftigen Ausgestaltung einer europäischen Sicherheitspolitik leisten.

Zürich, im Dezember 1998

Prof. Dr. K. R. Spillmann
Leiter der Forschungsstelle
für Sicherheitspolitik
und Konfliktanalyse

© 1998

Prof. Dr. A. Wenger
Stellvertretender Leiter der
Forschungsstelle für Sicherheits-
politik und Konfliktanalyse
 

Wir danken der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse der ETH Zürich für die Genehmigung der Veröffentlichung dieser Analyse.



Fortsetzung: Die Nato-Partnerschaft für den Frieden im Wandel - Entwicklung und Zukunft eines kooperativen Sicherheitsinstrumentes


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Veröffentlicht am 2. Juni 2008

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