Deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die damit verbundene Rolle der Bundeswehr haben sich in den letzten mehr als 50 Jahren stark verändert. War deutsche Sicherheitspolitik jahrzehntelang auf die Verhütung eines militärischen Konflikts in Europa ausgerichtet und die Bundeswehr im Rahmen der NATO als Instrument der Landesverteidigung eingesetzt, hat sich das mit dem Ende der Ost-West-Konfrontation Anfang der 90er Jahre radikal geändert.
Und wie kann die Bundeswehr auf die neuen sicherheitspolitischen Bedingungen nach dem Ende des Kalten Krieges eingestellt werden? Diese Frage wurde sehr schnell nach dem Ende des Sowjetimperiums formuliert, doch ist die Bundeswehr noch heute mit der Antwort darauf beschäftigt. Seit mehreren Jahren ist eine ehrgeizige Reform unterwegs, die von Anfang an einer doppelten Belastung ausgesetzt war: Erstens wurden keine ausreichenden Finanzmittel bereit gestellt, zweitens ging Deutschland eine Vielzahl von aufwändigen militärischen Verpflichtungen im Rahmen des Krisenmanagements und des Anti-Terrorkampfes ein.
Grundlagen
Analysen
Chronologie der Transformation
Ausgewählte Literatur
Aktuelle Literatur
erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP, Stand August 2007



