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G7_G8
G7/G8
Spezialthema
Grundlagen
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Die G8-Wirtschaftsgipfel - veralteter Polit-Zirkus oder
zukunftsweisende Global Governance?
von David Gudisch, August 2006
Die Wirtschaftsgipfel der G8 werden von vielen Seiten
kritisiert: Manche Beobachter werfen den führenden
Industrienationen vor, Entwicklungs- und
Schwellenländer von ihren Debatten
auszuschließen, während andere sogar die
grundsätzliche Bedeutung der Treffen in Frage stellen.
Eine Erweiterung der Mitgliedschaft der G8, wie sie derzeit
diskutiert wird, birgt allerdings mehr Risiken als
Vorteile: Sie könnte letztlich zu einer Verminderung
der Handlungsfähigkeit der Gruppe führen. Eine
bessere Lösung stellt daher eine klarere
Aufgabenteilung zwischen der G8 und anderen Institutionen
sowie eine Aufwertung der G20 dar. An der Notwendigkeit der
G8 als funktionierendes Forum der „Global
Governance“ kann indes kein Zweifel bestehen: In
einer globalisierten Weltwirtschaft sind multilaterale
Antworten auf weltweite Probleme wichtiger als jemals
zuvor.
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Die G7/G8
von Stormy Mildner und Susanne Ouali
Analysen
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Russia’s Challenges as Chair of the G-8
von Anders Aslund, in: Institute for International
Economics: Policy Briefs in International Economics;
2006:3
Die russische Präsidentschaft der G8 wirft
grundsätzliche Fragen über die Qualifikation
Moskaus für eine Mitgliedschaft in dem Club der
führenden Industrienationen auf. Während Russland
in den vergangen Jahren wirtschaftlich Fortschritte gemacht
hat, bestehen erhebliche Zweifel über den Zustand der
russischen Demokratie unter Wladimir Putins
autoritärer Herrschaft. Ein Gipfeltreffen, das vom
russischen Präsidenten als Demonstration seiner
unangefochtenen Macht benutz wird, würde die
Glaubwürdigkeit der G8 enorm schädigen. Ein
Boykott des Gipfels wäre allerdings wenig sinnvoll.
Stattdessen sollten die USA und ihre Partner die Einhaltung
demokratischer Grundsätze anmahnen und die russische
Präsidentschaft für eine konstruktive Diskussion
über das Thema Energiesicherheit nutzen. [pdf]
Copyright 2006, Institute for International Economics.
Posted with permission. Related articles available at
www.iie.com
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Shocked into Success: Prospects for the St. Petersburg
Summit
von John Kirton,in: Paper for the 2006 Pre-Summit
Conference on „G8 Performance, St. Petersburg
Possibilities“, co-sponsored by the Moscow State
Institute of International Relations (MGIMO) and the G8
Research Group, University of Toronto
Obwohl die Stimmung zwischen Moskau und seinen westlichen
G8-Partnern im Vorfeld des St. Petersburger Gipfels durch
den Gas-Streit mit der Ukraine belastet wurde, sprechen
viele Gründe für einen Erfolg der russischen
G8-Präsidentschaft: Zum einen konnten die
Gipfeltreffen in der Vergangenheit gute Ergebnisse bei den
von Moskau ausgewählten Themen der Energiesicherheit
und der Infektionskrankheiten erzielen. Zum anderen sind
die führenden Industrienationen grundsätzlich
gezwungen, gemeinsame Antworten zu Problemen zu finden, von
denen sie gleichermaßen betroffen sind. Dazu
gehören unter anderem die hohen Ölpreise,
Terrorismus und die Vogelgrippe. Das Scheitern der
UN-Reform unterstreicht die Wichtigkeit der G8-Gipfel als
effektives Forum multilateraler Verhandlungen. [pdf]
Reproduced with permission of the G8 Information Centre,
http://www.g8.utoronto.ca
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Ist die G-8 noch zeitgemäß? : Plädoyer
für eine Reform der "Global Economic Governance" mit
einer gestärkten G-20
von Colin I. Bradford und Johannes F. Linn, Internationale
Politik, Jg. 59, 7/2004, S. 90-95.
Die sieben größten Volkswirtschaften der Welt
und Russland geben immer noch den Ton an in der Finanzwelt.
Angesichts der wachsenden Bedeutung einiger
Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien
scheint dies nicht mehr gerechtfertigt. Eine
„G-2“ aus EU und USA kann diesem Problem auch
nicht abhelfen. Die Lösung könnte in der
Aufwertung der bestehenden G-20 liegen, die
repräsentativer ist und effektiver die
Führungsrolle übernehmen würde.
- Pragmatic
Reform of Global Governance
von Johannes F. Linn, Colin I. Bradford Jr., in:
The Brookings Institution, Policy Brief 152
Weltweite Probleme erfordern die Schaffung von effektiven
Institutionen, von denen „Global Governance“
ausgehen kann. Die G8 ist keine solche Institution: Es
mangelt ihr an Effektivität und Legitimität, da
ihre Zusammensetzung die Machtverhältnisse des
vergangenen Jahrhunderts widerspiegelt. Daher sollte sie
durch ein L20-Gipfeltreffen ersetzt werden, das
aufstrebende Schwellenländer wie Brasilien, China und
Indien einschließt. Eine solche Institution, die zwei
Drittel der Weltbevölkerung und 90 Prozent der
Weltwirtschaft verträte, könnte den Grundstein
für eine umfassende Reform des Systems der Global
Governance bilden. [pdf]
Reproduced with permission of The Brookings
Institution
- Ein
Kommentar von B.May und S.Mildner zum G7/8-Gipfel 2001
in Genua
- Empfehlungen für
die G-8
Empfehlungen der Beratergruppe, 2001
-
Outlook for the Genoa G8 Summit of 2001
von Nicholas Bayne
- Ein neuer Global
Player? Möglichkeiten und Grenzen der G-8
Außenminister.
von Michael Schmunk [.pdf-Dokument]
- Ein schwieriger
Lernprozeß: Die Weltwirtschaftsgipfel
von Bernhard May. [.pdf-Dokument]
Dokumente
Ausgewählte Literatur
Aktuelle Literatur
erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP,
Stand August 2006
Links