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IWF und Weltbank

Die Bestrebungen zur Neuordnung der internationalen Währungsordnung führte im Juli 1944 zur Konferenz von Bretton Woods in New Hampshire, USA. Durch die Erfahrungen mit dem Goldstandard vor dem Ersten Weltkrieg und dem Währungssystem in der Zwischenkriegszeit wurde eine Neuordnung des Weltwirtschaftssystems als notwendig angesehen. Ziel dieser Neuordnung war die Schaffung eines stabilen Umfelds für den internationalen Warenhandel. So sollte durch enge Zusammenarbeit in Fragen der internationale Währungspolitik und des zwischenstaatlichen Zahlungsverkehrs, als auch durch die gegenseitige Hilfe bei Zahlungsbilanzdefiziten, der Welthandel unterstützt werden und ein möglichst hohes Beschäftigungsniveau und Realeinkommen erreicht werden. Andererseits sollte zukünftig eine Politik wie wettbewerbsbedingte Währungsentwertungen (beggar thy neighbour policy) verhindert werden. Ausgehend von amerikanischen und britischen Entwürfen ("White" und "Keynes"- Pläne) einigten sich die 45 Nationen, die an der "Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen", der Bretton Woods Konferenz, teilnahmen, auf den Vertragstext. Somit wurde der International Monetary Fund und die International Bank for Reconstruction and Development verabschiedet. Weiter war die Gründung einer internationalen Handelsorganisation,ITO, International Trade Organisation geplant.

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erstellt von der Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGAP, Stand Februar 2008

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Das kommende Europa
von Martin Koopmann und Stephan Martens (Hrsg.)

Veröffentlicht am 11. Februar 2008

50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.

Weitere Informationen auf der Webseite der DGAP

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