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Analysen zur WTO
Bjoern Sackniess
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The Hong Kong WTO Ministerial: the ingredients are there,
but will world leaders find the political will to combine
them?
von David Kernohan, in: CEPS Commentary, 8.
Dezember 2005
Kommentar der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation
in Hong Kong. Die Doha-Entwicklungs-Runde der WTO soll vor
allem den armen Ländern helfen. Die Aushandlung neuer
Vereinbarungen erweist sich jedoch als ausgesprochen
schwierig. Von einer gemeinsamen das ambitionierte Vorhaben
fördernden Führung von USA und EU kann keine Rede
sein, auch die Entwicklungsländer ziehen nicht an
einem Strang.
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Wohlstand für alle? Wachstum als Entwicklungsmotor -
Chancen für Entwicklungsländer aus
Handelsliberalisierung und internationaler
Finanzmarktintegration
von Stormy Mildner und Claudia Decker, in: DGAP-Analyse Nr.
30, Oktober 2004
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wirtschaftswachstum
und nachhaltiger Entwicklung? Ob und unter welchen
Umständen kann Handelsliberalisierung und
internationale Finanzmarktintegration Entwicklung durch
Wachstum fördern? Die vorliegende Studie untersucht
Chancen und Risiken der Marktöffnung sowohl unter
theoretischen Gesichtspunkten als auch anhand empirischer
Studien.
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The WTO and environment: …more words than
deeds?
On the relationship between the WTO and the environment:
overview, latest developments and assessment
von Katharina Gnath, August 2004
Aufgrund der Entwicklung der Weltwirtschaft in den letzten
Jahrzehnten ist klar geworden, dass globaler Handel und
Umweltpolitik unmittelbar miteinander im Zusammenhang
stehen. Dieser Zusammenhang beruht letztlich darauf, dass
beide Bereiche - in verschiedener Weise - auf
natürlich Ressourcen zurückgreifen. Die
Welthandelsorganisation (WTO) muss deshalb als einzige
weltweite Organisation im Bereich des Handels auch den
Umweltschutz in ihre Agenda mit einbeziehen. Allerdings
steht sie dabei vor Schwierigkeiten: zum einen muss sie
darauf achten, dass die Umweltpolitik einzelner Staaten
nicht zu versteckter Protektion führt. Zum anderen
wird die Debatte in diesem Politikfeld nicht sachlich
geführt, was populistische Aussagen sowohl von
Wirtschaftsvertretern, als auch von Umweltschützern
zur Folge hat.
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Kein Land in Sicht? Trübe Aussichten für die
transatlantischen Handelsbeziehungen
von Claudia
Decker und Stormy Mildner
Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU sind in
den letzten Jahren zunehmend von Konflikten gekennzeichnet.
Beim Streitschlichtungstribunal der WTO lagen 2003
insgesamt 16 Klagen vor, die den transatlantischen Handel
betreffen. Dabei ging es sowohl um industrielle und
landwirtschaftliche Güter, als auch um Unterschiede
der nationalen Steuersysteme. Der Artikel stellt die
Probleme in den verschiedenen Bereichen dar und versucht
daraus auf die zukünftige Entwicklung zu
schließen. Zwar können Handelsstreitigkeiten
niemals ganz beseitigt werden, aber durch verschiedene
Maßnahmen, wie der stärkeren institutionellen
Bindung und einer Vermittlung zwischen den
Interessensgruppen, ist es möglich sie zu
begrenzen.
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The WTO after Cancún
von Welf Wernder
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US-EU Trade Wars: Bananas, FSCs, Food Safety and Data
Privacy: Implications on US National Politics toward the
WTO and its consequences"
von G. William Hoagland and Alice Grant
Der Beitrag beleuchtet einige Aspekte der Handelspolitik
der USA gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO).
Auf der einen Seite haben die Vereinigten Staaten in den
letzten Jahren von der Liberalisierung des Handels im
Rahmen der WTO profitiert. Trotzdem hat es den Anschein,
dass der US-Kongress einer Ausweitung des Freihandels in
Zukunft weniger positiv gegenübersteht. Gründe
dafür sind das Abflauen der heimischen Wirtschaft, die
Präferenzen der neu gewählten Regierung, die
Handelsstreitigkeiten mit der EU und das wirtschaftliche
Erstarken Chinas. Für das Fortbestehen der WTO ist es
aber wichtig, dass die USA als weltweit größte
Volkswirtschaft neue Liberalisierungsbemühungen aktiv
unterstützen.
- "
Die Konsequenzen der transatlantischen Handelskonflikte
für die WTO"
von Claudia Decker
Die Liste der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und
der EU ist lang. In den allermeisten Fällen geht es um
Agrarprodukte, wie hormonbehandeltes Fleisch oder
gentechnisch veränderte Lebensmittel. Aber auch andere
Konflikte, wie die Subventionen im Bereich der
Stahlerzeugung und des Flugzeugbaus, sind seit Jahren
ungelöst. Die genannten Auseinandersetzungen haben
natürlich auch Konsequenzen für die WTO, dem
wichtigsten Verhandlungsforum auf globaler Ebene. Sowohl
die USA, als auch die EU sind stark in die Verhandlungen in
dieser Organisation eingebunden. Allerdings haben die EU in
der Vergangenheit Schiedssprüche des
WTO-Streitschlichtungstribunals ignoriert. Auf Dauer
würde die WTO dadurch unglaubwürdig werden.
-
Die WTO: Wohin geht der Weg?
von Prof. Dr. Heinz
Hauser, in Aussenwirtschaft
56 (1), März 2001, S. 7-39
Obwohl die im Jahr 1995 gegründete
Welthandelsorganisation (WTO) einige beachtliche Erfolge
vorzuweisen hat, gibt es auch Entwicklungen, die zu einer
tiefen Krise der Institution führen können.
Dieses ist anhand der Ministerkonferenz in Seattle 1999
deutlich geworden, bei der sich die Teilnehmer nicht auf
zukünftige Verhandlungsschwerpunkte einigen konnten.
Der Autor hebt drei Gründe hervor, die langfristig zu
einer Schwächung der WTO führen können:
falsche Fundamentalkritik an der WTO-Ordnung,
transatlantische Handelskonflikte und die ungenügende
Partizipation der Entwicklungsländer. Aus diesen
Entwicklungen folgernd werden einige
Verbesserungsvorschläge bezüglich des Umgangs mit
der WTO gemacht.
- "
Die deutsche und europäische Position bzgl. einer
neuen WTO-Verhandlungsrunde"
von Dr. Helen Winter
- "
Gewerkschaften und die WTO"
von Thomas Greven
Bei der gescheiterten Ministerkonferenz in Seattle hatten
verschiedene Gewerkschaften einen großen Anteil an
den parallel stattfindenden Protesten. Der Artikel stellt
deshalb die Frage, welchen Einfluss sie auf das Scheitern
der Verhandlungen hatten. Dazu wird die Kritik der
Gewerkschaften in drei Bereichen untersucht: die
Beteiligung an den Protesten vor Ort, der Einfluss auf die
Positionen der Konferenzteilnehmer und die substanziellen
Forderungen der Gewerkschaften gegenüber der WTO.
Bezüglich des letzten Punktes stehen vor allem
Arbeitsschuttregelungen im Mittelpunkt, die schon lange ein
Streitthema in der WTO sind.
- "
Seattle und die Folgen: fünf Lehren aus dem Fehlschlag
von Seattle"
von Dr. Bernhard May
- "
Developing Countries and the WTO: The Post-Seattle
Agenda"
von Dr. Razeen Sally.
- "
Chinas strategische Überlegungen zum
WTO-Beitritt"
von Wang Wei
Der Beitrag diskutiert verschiedene
Erklärungsmöglichkeiten für den
bevorstehenden Beitritt Chinas zur WTO. Auf den ersten
Blick wirkt es etwas überraschend, dass die
chinesische Regierung es so eilig hat, in der Organisation
aufgenommen zu werden. Weder ist der Beitritt auf
persönliche Präferenzen der Regierungsmitglieder
zurückzuführen, noch können machtpolitische
Gründe herangezogen werden. Als Entwicklungsland kann
China nicht darauf hoffen, mittelfristig eine solche
Machtposition zu erlangen, wie das Land sie in den
Vereinten Nationen (UN) inne hat. Insgesamt ist eine rein
ökonomische Begründung am überzeugendsten,
da durch den Beitritt sowohl die Güterexporte, als
auch die Kapitalimporte gesteigert werden können.
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